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Und nochmal von vorne: Die Alpina-Achterbahn muss erneut aufgebaut werden.

„Es war unser Fehler“

Wiesn-Achterbahn „Alpina“ muss ab- und wieder aufgebaut werden - Grund ist ein Missverständnis

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Das wird eine Menge Arbeit: Die Wiesn-Achterbahn „Alpina“ muss noch einmal ab- und dann erneut aufgebaut werden. Der Grund ist ein Missverständnis.

München - Auf – und wieder ab! Eigentlich sollte dieses Gefühl in der Bauchgegend bei einer Fahrt mit der Alpina-Achterbahn entstehen. Doch nun hieß es für die Betreiber-Familie Bruch schon vor der ersten Fahrt: auf und wieder ab! Und das ganz praktisch gemeint. Nämlich: Erst der Aufbau der Bahn auf der Wiesn-Baustelle – dann überraschend der Abbau, jetzt der zweite Aufbau.

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Was ist passiert? „Es gab ein Missverständnis – einer der Mitarbeiter hatte falsch verstanden, wo der Rettungsweg lang gehen muss“, sagt Alpina-Chefin Angela Bruch (48). Die Arbeiter hatten die Bahn zu weit in den Rettungsweg hineingebaut. Der untere Teil der Bahn soll schon gestanden haben, auch die erste Kurve. Dann bemerkte die Festleitung den Fehler. Am Freitag habe die Stadt deswegen mit der Familie Bruch gesprochen, berichtet Gabriele Papke von der Wiesn-Pressestelle. „Die Betreiber haben sofort ihren Fehler eingesehen und zugesichert, die Bahn rückzubauen.“ Solch ein Fehler passiere bei einem der Fahrgeschäfte oder Stand auf der Wiesn alle Jahre mal. „Bei einem Schießstand ist es nur kein so großer Aufwand wie bei einer Achterbahn, wenn er an eine andere Stelle muss…“

Größte und längste transportable Achterbahn ohne Loopings

Die Alpina-Bahn ist die weltweit größte und längste transportale Achterbahn ohne Loopings. Wegen des fehlenden Überschlags gilt sie als Familien-Achterbahn. Die Passagiere rasen auf mehr als einem Kilometer Schienenlänge bis zu 28 Meter in die Höhe und erleben für kurze Zeit ein Gefühl der Schwerelosigkeit. Geschwindigkeit: fast 80 Kilometer pro Stunde.

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Alpina-Bahn-Betreiberin Angela Bruch sieht den Trubel um den ungeplanten Auf- und wieder Abbau gelassen: „Es war unser Fehler, aber der ist halt passiert.“ Jetzt müssten die Arbeiter sehen, dass sie die Bahn an der richtigen Stelle aufbauen. Zeit genug sei noch, knapp zwei Wochen vor Start des Oktoberfests am 22. September. „Wir brauchen eine Woche Zeit, um die Bahn aufzubauen“, kündigt sie an. Zum Wiesn-Auftakt werde die Bahn bereit sein.

Ramona Weise

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