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Polizisten wurden auf dem Oktoberfest auf einen „Fetischisten“ aufmerksam (Symbolbild).

Wiesn als Kuriositäten-Theater

„Fetischist“ tobt sich auf Oktoberfest aus - Polizei macht seltsame Entdeckung

Die Polizei kontrollierte einen Mann, der fremde Menschen beim Gehen fotografiert. Was die Beamten dann auf dem Smartphone vorfanden, versetzte sie in Staunen.

München - Wer das Oktoberfest mit ein wenig Abstand betrachtet, wird schnell darauf kommen, dass die 16 Festtage in München oft einem Kuriositäten-Theater gleichen. Ein treffendes Beispiel hat jetzt die Polizei München auf Twitter preisgegeben.

Oktoberfest 2019: Mann fotografiert heimlich Wadln - Polizei kontrolliert sein Handy 

Der Polizei war am Sonntag ein Mann auf dem Oktoberfest aufgefallen, der mit seinem Handy Fotos gemacht hatte - von Wadln vorbeigehender Menschen! Die Polizei wollte dem „Wadl-Fetischisten“ auf den Grund gehen und durchsuchte prompt das Handy des Knipsers. Was sie dort auffanden, dürfte sogar die erfahrensten Oktoberfest-Polizisten verwundert haben. Der Mann hatte unzählige Bilder mit demselben Wadl-Motiv auf seinem Handy.

Alles andere als lustig war ein V orfall am Samstag: ein Student wurde in einem Zelt fast bewusstlos gewürgt.

“Fetischist“ auf dem Oktoberfest unterwegs - Polizei mit lustigem Tweet

Die Polizei nahm den kuriosen „Wadl-Paparazzi“ als Anlass, die Geschichte auf Twitter zu teilen - auf bayerisch. „Gestern hod oana Buidl vo fremdn Wadln auf der #Wiesn gmacht. Mia san dazuakemma und hom gseng dos der Mo auf seim handy no mehr so Haxnbuidl hod,“ so die Polizei. Die Beamten ließen den „Haxn-Fotograf“ wieder gehen. „Wenns eam gfoid...“

Bier darf erst ab 16 getrunken werden.Ein Test auf dem Oktoberfest hat dabei ein alarmierendes Ergebnis mit sich gebracht. Gerade zur Oktoberfest-Zeit zeigt sich mancher in München in merkwürdiger Kleidung abseits jeder Tradition. 

Spontane Oktoberfest-Show: Ein hüllenloser Biergarten-Besucher begeistert das Netz. Zudem sorgt ein Oktoberfest-Besucher, der durch eine Masskrug-Waschanlage fährt, für Aufsehen im Netz. Die Geschichte des diesjährigen „Wiesn-Gentleman“ rührt zu Tränen.

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