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Am Samstag kam es auf dem Oktoberfest gleich zu zwei verfassungswidrigen Vorfällen.

Wiesnwache

Parolen und Tattoos: Polizei berichtet über rechtsextreme Umtriebe auf dem Oktoberfest 

Auf dem Oktoberfest hatten es die Beamten mit Personen zu tun, die sich verfassungswidrig verhielten.

München - Am Samstag gab es gleich zwei Fälle, bei denen Oktoberfest-Besucher verfassungswidrig auffielen. In einer Mitteilung berichtete die Münchner Polizei über die Einsätze.

Oktoberfest 2019: Verfassungswidriges Tattoo führte zu Hausverbot

Fall 1: Ein 35-Jähriger fiel am Samstagmittag einem Sicherheitsmitarbeiter ins Auge. Der Oktoberfest-Besucher hatte ein Tattoo, das einen Reichsadler sowie zwei Siegrunen abbildet. Die Tattoos waren für jeden deutlich sichtbar und er hielt sich in einem Festzelt auf.

Wie aus dem Polizeibericht hervorgeht, erteilte der Sicherheitsdienst des Zeltes dem Touristen zunächst Hausverbot. Später wurde er der Polizei übergeben. Es folgte eine Anzeige und die Abbildung wurde mit einem Pflaster überklebt. Der 35-Jährige gab an, dass es sich bei dem stilisierten Adler um das Symbol des Fußballvereins Lazio Rom handeln solle.

18-Jähriger beleidigte Oktoberfest-Polizisten „auf üble Art und Weise“

Fall 2: Gegen 21 Uhr kam es erneut zu verfassungswidrigen Szenen. Eine Einsatzgruppe bemerkte in der Nähe des Haupteingangs der Wiesn zwei junge Münchner, die mehrmals „Heil Hitler“ riefen. Die beiden waren 17 und 18 Jahre alt.

Als die beiden Jugendlichen daraufhin festgenommen wurden, beleidigte der volljährige junge Mann die Beamten „auf üble Art und Weise“, wie es im Polizeibericht heißt.

Unangenehm wurde es für eine 19-Jährige - ein Mann steckte ungefragt seinen Kopf unter ihren Rock. Noch schlimmer erging es einer Touristin. Sie wurde nach dem Oktoberfest vergewaltigt. Am ersten Wochenende kam es zu einem tödlichen Unfall. Ein anderer Besucher erregte durch eine besondere Vorliebe Aufmerksamkeit

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