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Eine Besucherzahl von über sechs Millionen wird auf dem Oktoberfest 2019 erwartet. 

Oktoberfest-Endspurt

Wiesn-Chef zieht vorläufige Bilanz: „Wir werden keine Rekorde sehen“

Das Münchner Oktoberfest nähert sich dem Ende. Der Wiesn-Chef zieht noch vor dem letzten Wochenende eine Bilanz.

München - Seit dem 21. September fließt auf dem Oktoberfest das Bier. Kurz vor dem Ende am Sonntag, 6. Oktober, zieht Wiesn-Chef Clemens Baumgärtner schon eine Bilanz.

Die Besucherzahl schätzt Baumgärtner „sicher über sechs Millionen“. Aber: „Wir werden keine Rekorde sehen“. Am Ende könnten es so viele Gäste werden wie im Vorjahr, etwa 6,3 Millionen, sagte der Münchner Wirtschaftsreferent am Freitag.

Oktoberfest 2019: Kurz vor Ende: Wiesn-Chef zieht Bilanz

Ob die Besucherzahl vom letzten Jahr erreicht werden kann, liege am Wetter, so Baumgärtner. Auch wenn das Volksfest noch nicht ganz zu Ende ist, seien die Wirte und Schausteller zufrieden. Der Wiesn-Chef sagte, mehr Familien hätten dieses Jahr das Oktoberfest besucht.

Außerdem hätten die Besucher verstärkt zu traditionellen Outfits gegriffen: Leinenhemden statt Karo-Designs bei den Herren und dezentere Dirndl aus edleren Stoffen bei den Damen.

„Man versucht sich schon traditioneller zu kleiden. Aber auf die Wiesn kann jeder so kommen, wie er es für richtig hält“, sagte Baumgärtner, der selbst die Stoffhose zwischenzeitlich gegen die Lederhose tauschte.

Oktoberfest 2019: Oide Wiesn verzeichnet erfolgreiches Jahr

Mehr Zulauf hatte die Oide Wiesn mit historischen Fahrgeschäften im Südteil des Geländes. Gut möglich, dass viele schon mit Wehmut aufs nächste Jahr schauen, wenn die „Oide“ dem Zentral-Landwirtschaftsfest weichen muss - alle vier Jahre beanspruchen die Bauern aus historischen Gründen den Platz.

Nach dem Wiesn-Ende werden die Festleitung, die Polizei und die Rettungsdienste gemeinsam Bilanz ziehen - über 16 Tage Oktoberfest in München.

dpa/lb

Während die Betreiber mit der Wiesn zufrieden sind es andere nicht. Durch einen Test sind die Oktoberfest-Zelte krachend durchgefallen. Ein Wirt aus Bad Füssing will das Oktoberfest durch eine drastische Maßnahme revolutionieren. Bedeutet es das Aus für die Mass? Für einen Gänsehautmoment sorgte ein kleiner Bub. Er eroberte ein Festzelt für sich. Die Geschichte des diesjährigen „Wiesn-Gentleman“ rührt zu Tränen.

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