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„Müllsammelstelle“: Lokalpolitiker fordern eine Umgestaltung des Areals am Denkmal für das Oktoberfest-Attentat. 

Bezirksausschuss Ludwigsvorstadt

Oktoberfest-Attentat: Lokalpolitiker kritisieren „unwürdiges Gedenken“

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Lokalpolitiker kritisieren Müll und Altglas am Denkmal für das Oktoberfest-Attentat. 

München - Der Bezirksausschuss Ludwigs-/Isarvorstadt fordert die Stadt in einem Eilantrag auf, das Denkmal an das Oktoberfest-Attentat vor unwürdigen Auswüchsen zu schützen. Dort am Haupteingang entsorge mancher Besucher noch flugs Müll oder Flaschen – schnell weg mit allem, was man nicht auf die Festwiese mitnehmen darf oder will. Der Abfall landet oft direkt beim Mahnmal für die Opfer des Attentats. Es steht dort, wo am 26. September 1980 bei einem rechtsextremistischen Anschlag mit einer Rohrbombe 13 Menschen starben und 211 weitere Oktoberfestbesucher teils schwer verletzt wurden.

„Die Gedenkmauer und ihr Vorplatz befinden sich während der laufenden Wiesn in einem teils erbärmlichen Zustand“, sagte Marian Misch, SPD. „Der Gedenkort ist im Moment eine Müllsammelstelle, auch übers Jahr ist er oft verdreckt.“ 

Mit einem Eilantrag soll wieder ein würdiger Zustand sichergestellt werden, auch mit Blick auf das nächste Oktoberfest. Außer Müll werden oft auch Getränkereste am Denkmal ausgeleert. Begünstigt wird das auch durch einen Müllcontainer der Stadt, der genau neben der Mahnwand steht. Die Lokalpolitiker setzten sich einstimmig „für ein angemessenes Gedenken und ein sauberes Denkmal ein“. Damit es nicht weiter zur Drecksammelstelle wird, ist mit dem Antrag auch der Wunsch verbunden, den Eingangskontrollbereich zukünftig anders zu gestalten und den Gedenkort besser zu schützen. Wie berichtet, hatten sich auch Hinterbliebene des Attentats für eine Umgestaltung ausgesprochen.

Lesen Sie auch: Gedenken an Wiesn-Anschlag - „Ich fühle mich von der Wand erdrückt“

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