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Auf dem Oktoberfest sollen dieses Jahr mehr Einsatzkräfte als in den vergangenen Jahren im Einsatz sein.

Verstärkte Präsenz

So viele Polizisten sind auf der Wiesn im Einsatz

München - Zusätzlich zum Rucksack- und Taschenverbot gibt es eine weitere Sicherheitsverschärfung: Es werden mehr Polizisten auf der Wiesn im Einsatz sein als in den vergangenen Jahren.

Auf der Wiesn werden dieses Jahr 100 Polizeibeamte mehr im Einsatz sein als in den Vorjahren. Insgesamt sorgen damit heuer bis zu 600 Polizisten für Sicherheit, wie Polizeipräsident Hubertus Andrä am Freitag in München sagte. Die „Kernbotschaft“ sei jedoch, dass es keine konkrete Gefährdungslage gebe.

Nach dem Amoklauf von München und den Anschlägen von Würzburg und Ansbach hatte die Stadt als Veranstalterin das Sicherheitskonzept angepasst. Erstmals sind Rucksäcke und große Taschen verboten. Ein mobiler Rollzaun schließt die in den Vorjahren noch frei zugängliche Seite des Festgeländes.

Die polizeilichen Maßnahmen würden nicht erst bei den Kontrollen an den Wiesn-Zugängen beginnen, sagte Andrä. Schon im Vorfeld gebe es engen Kontakt mit Nachrichtendiensten und anderen polizeilichen Stellen. Eine Hilfe zum frühzeitigen Erkennen von Straftaten seien auch Taschendiebfahnder. Denn sie seien trainiert, auffälliges Verhalten von Menschen zu erkennen. Auch die Videokameras seien eine wichtige Quelle. Die Zahl von derzeit 19 Kameras kann laut Polizeisprecher Marcus da Gloria Martins kurzfristig auf 29 aufgestockt werden.

dpa

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