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Das Hacker-Festzelt

Oktoberfest 2017

Der "Himmel der Bayern": Alles Wissenswerte zum Hackerzelt

Einfach himmlisch: Das Hacker-Festzelt, der "Himmel der Bayern" auf dem Oktoberfest. Das drehbare Musik-Podium ist auf der Wiesn ebenso einmalig wie das "Cabrio-Dach" auf der hinteren Galerie.

Der "Himmel der Bayern" - das Hacker-Festzelt - erstrahlte 2016 in neuem Glanz. Das Zelt wurde vergrößert, allerdings gibt es innen dadurch nicht mehr Plätze, sondern breitere Gänge und mehr Platz für die Wiesn-Bedienungen und Gäste. Draußen finden 560 Personen auf einem überdachten Südbalkon Platz. Insgesamt kommen 9.350 Gäste im Hacker unter. Es gibt mehr Toiletten und dank eines "Shed-Dachs" auch eine bessere Lüftung. Jede Menge Vorteile also. Umrahmt wird das neue Zelt von einem 2.000 Quadratmeter großen Gemälde des Künstlers Rudi Reinstadler, das Szenen aus dem Münchener Stadtleben zeigt.

Die Wirtsfamilie: Seit dem Jahr 1989 hält die Familie Roiderer die Zügel im Hackerzelt fest in den Händen. Toni Roiderer und seine Frau Christl, beide 71 Jahre alt, führten das Zelt 26 Jahre lang – 2016 übernahm der 37-jährige Sohn Thomas. Seine Eltern denken trotzdem noch lange nicht an einen Ruhestand: Vater Toni bleibt markiger Wirte-Sprecher, beide arbeiten weiterhin im Zelt mit. 2011 hatte die Familie einen schweren Schicksalsschlag zu verkraften: Thomas’ älterer Bruder Markus verstarb mit nur 33 Jahren an einem Gehirntumor. Jetzt halten alle umso fester zusammen: Neben den Eltern wird Wirt Thomas Roiderer von Frau Janina unterstützt, die während der Wiesn vor allem im heimischen Gasthof zum Wildpark (Straßlach) werkelt.

Reservierungen: Über das Online-Formular möglich.

Preise 2017: Da es noch keine aktuelle Preisliste gibt, hier die Preise vom Oktoberfest 2016 zur Orientierung: Mass Hacker-Pschorr 10,60 Euro, halbes Hendl 10,90 Euro. Sehr zu empfehlen im Hackerzelt: das frische Tatar mit Ei, Kapern, Zwieberl, Gurken, Butter und Brot für 16,50 Euro. An den Familientagen (dienstags) gibt’s außerdem als günstiges Kindergericht gebackenes Truthahn-Schnitzel mit Pommes und Ketchup für 8,50 Euro. Montag bis Freitag wird ein täglich wechselndes Mittagsgericht für 11,50 Euro angeboten. Hier legt die Wirtsfamilie besonderen Wert auf traditionell bayerisches Essen wie etwa die altbayerische Spezialität Böfflamott mit hausgemachtem Semmelknödel.

Atmosphäre: Himmlisch... Analog zum Hacker-Motto "Himmel der Bayern" ist das Zelt dekoriert. Da heißt's: Zünftig genießen auf Wolke 7 unter einer Himmeldecke, die auch nach der Renovierung erhalten geblieben ist.

Musik: Von 12 bis 19 Uhr spielen die Kirchdorfer bayerische Musik, danach rockt die Münchner Kult-Band Cagey Strings die Bühne.

Regelungen für Raucher: Im gesamt Zelt gilt Rauchverbot. Bei Verlassen kann der Wiedereintritt nicht garantiert werden.

Hier können übrige Wiesn-Marken eingelöst werden: Bis Ende November (außer an Sonn- und Feiertagen) im Gasthaus zum Wildpark in Straßlach.

Besonderheiten: Bei der Innenausstattung im Hacker-Festzelt können sich die Gäste zwischen verschiedenen "Themenboxen" entscheiden: Zur Auswahl stehen zum Beispiel das "Karussell", der "Biergarten" , "Karl Valentin", "Lisl Karstadt" oder das "Wirtshaus".

Einmalig auf der Wiesn ist das drehbare Musikpodium im Festzelt. Etwas Besonderes für junge Gäste: Täglich ab ca. 18 bzw. 18.30 Uhr erklingen statt der sonst allgegenwärtigen Blasmusik im Hacker-Zelt zur Abwechslung mal Töne der etwas härteren Fa­çon: Rock'n'Roll!

Seit 2005 hat das Festzelt ein "Cabriodach". Bei schönem Wetter kann ein Teil des Daches aufgeklappt werden, sodass der echte "Himmel der Bayern" tatsächlich näher rückt.

Das Festzelt

  • 93 m (vorher: 90,5 m) lang 
  • 44,5 m (voher: 43 m) breit.

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