Sicherheitsbeamter verletzt

Pärchen will Geld aus der Kasse im Hauptbahnhof-Klo klauen

Am Dienstagmorgen wollte ein Pärchen Geld aus einer Kasse im Bahnhofklo klauen. Als ein Sicherheitsmitarbeiter die beiden dabei überraschte, wehrte sich die Frau mit Kratzen und Beißen. 

München - Gegen 2 Uhr versuchte ein slowakisches Pärchen Dienstagmorgen die Registrierkasse in einer Toilettenanlage im Hauptbahnhof zu stehlen, allerdings ohne Erfolg, wie die Bundespolizei berichtet. 

Als die beiden dann flüchten wollte, stellte sich ein Sicherheitsmitarbeiter, der sich gerade auf dem Heimweg befand, dem Duo in den Weg. 

Daraufhin griff der 32-Jährige Slowake den DB-Mitarbeiter an. Als die beiden Männer sich am Boden rangelten, mischte sich die 30-jährige Begleiterin ein. Mit ihren Fingernägeln kratzte sie den Sicherheitsmitarbeiter und versuchte ihn auch zu beißen.

Nachdem Zeugen den Notruf betätigt hatten, waren schnell Einsatzkräfte vor Ort und konnten dem 36-jährigen DB-Mitarbeiter helfen.

Die Polizeibeamten nahmen die beiden Slowaken, die in Hessen wohnen, fest. Allerdings wehrt sich der Slowake so heftig, dass die Einsatzkräfte ihn, laut eigenen Angaben, nur unter großer körperlicher Anstrengung auf die Wache bringen konnten.

Für seine 30-jährige Begleiterin, die aus unbekannten Gründen am Boden und lag und sich nicht rührte, wurde ein Rettungswagen angefordert. Die Sanitäter konnten bei der Frau jedoch keine Verletzung oder Krankheit feststellen. Sie musste ebenfalls zur nahen Wache der Bundespolizei. 

T-Shirt bei der Rangelei zerrissen

Bei dem 36-Jährigen DB-Mitarbeiter aus Pfullingen war bei der Rangelei das T-Shirt zerrissen worden. Zudem waren seine beiden Armen gerötet und wiesen Schwellungen auf. 

Bei der 32-jährigen Slowakin wurde ein Atemalkohol von 1,7 Promille gemessen. Ihr Begleiter verweigerte eine freiwillige Atemalkoholkontrolle, wies jedoch alkoholtypische Verhaltensweisen auf; zudem zeigte er leichte Ausfallerscheinungen; so schlug er im Gewahrsam mehrfach mit dem Kopf gegen die Zellenwand - ohne sich dabei jedoch ernsthaft zu verletzen. 

Durch die Staatsanwaltschaft wurde bei beiden eine Blutentnahme sowie die Bestellung eines Zustellungsbevollmächtigen angeordnet. Die beiden Slowaken konnten die Dienststelle nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wieder verlassen.


mm/tz

Rubriklistenbild: © Schlaf

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