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Ann-Christin (29) mit ihrem Ehemann Phillipp Steinhart bei ihrer Hochzeit.

Anni (29) liebt Löwen-Profi und macht bei tz-Aktion mit

Spielerfrau Anni (29) will tz-Wiesn-Madl werden: Sie liebt einen Löwen

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Ann-Christin ist mit einem Profifußballer vom TSV 1860 München verheiratet - und will Wiesn-Madl werden.

Update vom 4. September 2018: Ann-Christin wurde von der Jury der tz-Wiesn-Madl-Wahl in die Top 12 geschickt. Hier entlang zum Bericht

München - Jaja, die Schwiegermutter. „Sie hat mich überredet, beim tz-Wiesn-Madl mitzumachen“, sagt Ann-Christin Steinhart (29) lachend. Jetzt ist die junge Frau, die alle Anni nennen, mit dabei – und will natürlich gewinnen!

Die gebürtige Pfälzerin („Ich verstehe Bairisch und kann es auch sprechen“) lebt seit sieben Jahren in München, ist eine Sportskanone. Im Sommer stieg die Handballerin mit der HSG Würm-Mitte in die Dritte Liga auf.

Ja-Wort im Mai

Nicht das einzige schöne Ereignis in diesem Sommer: Im Mai gaben sich Ann-Christin und Löwen-Profi Phillipp Steinhart das Ja-Wort – sie ganz fesch im weißen Dirndl und er in der Lederhose. Bei ihrem perfekten Wiesntag hat ihr Mann aber nix verloren! „Da gehe ich mit meinen Freundinnen hin“, lächelt unsere Kandidatin.

Der perfekte Wiesntag beginnt mit einem Weißwurstfrühstück. „Da lade ich zu mir ein. Dann wird angestoßen mit einem Weißbier – oder vielleicht am Morgen eher mit einem Russ’.“ Sie schmunzelt: „Ich mag Bier, das lernt man bei Auswärtsfahrten beim Handball.“

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Bei ihr zu Hause wird aber nicht nur frühgeschoppt – es werden auch Haare geflochten. „Das geht ja nicht alleine“, erklärt sie. „Die perfekte Wiesnfrisur ist sehr wichtig.“ Angekommen auf der Theresienwiese, geht es direkt zum Mandelstand. „Das ist ein Muss!“ Die süße Knabberei wird im Dirndl verstaut. „Da hat man den ganzen Tag etwas davon.“ Um die Fahrgeschäfte macht Anni allerdings einen großen Bogen. „Ich fahre nichts. Mir wird schlecht – und ich bin ein Schisser.“

Mit 15 in der Wilden Maus - nie wieder

Mit 15 Jahren saß sie in der Wilden Maus. „Ich dachte, ich müsste cool sein, aber ich hatte die ganze Zeit Angst, dass ich rausfliege.“ Ein prägendes Erlebnis – deswegen geht es lieber direkt ins Zelt. „Für mich gibt es da nur vier Möglichkeiten“, erklärt sie. Hacker- oder Schützenfestzelt, Fischer Vroni und die Knödelei.

Im Zelt gibt es erst mal einen Kaiserschmarrn („Ohne Rosinen, aber mit viel Apfelmus“) und eine Mass. Weil die Löwen am Wiesnauftakt am 22. September daheim spielen, muss Anni an diesem Tag natürlich auch ins Grünwalder. „Ich feiere einfach weiter – den Sieg der Löwen!“ Mit bestenfalls drei Punkten im Rucksack geht es anschließend wieder ins Zelt. „Dann gibt es ein Hendl – das ist Pflicht.“

Zum Abschluss noch ins Weinzelt. Zu fünft eine Flasche Weißwein und eine Fischsemmel für den Heimweg – dann ist Annis perfekter Wiesntag zu Ende. 

ffu

Quelle: tz

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