Wegen logistischer Probleme

Olympia-Befürworter scheitern an selbst gesetzter Frist

München (dpa) - In der Debatte um eine Olympia-Bewerbung Münchens für 2022 haben die Initiatoren eines entsprechenden Bürgerbegehrens die Marke der nötigen 35 000 Stimmen zunächst verfehlt.

 Einen Tag vor Ablauf der selbst gesetzten Frist hat das Team um den Münchner Stadtrat und Olympia-Verfechter Mario Schmidbauer bislang erst weniger als 10 000 Unterschriften von Bewerbungsbefürwortern gesammelt, wie der CSU-Politiker am Montag auf dpa-Anfrage sagte.

„Logistische Probleme“ machte Schmidbauer hauptsächlich dafür verantwortlich. Ans Aufgeben denkt er nicht, stattdessen soll die Frist nun verlängert werden. „Erst mal bis zum 30. Januar, dann schauen wir weiter“, sagte er und betonte: „Wir machen so lange weiter, bis wir die Unterschriften zusammen haben.“ Vor allem bei vielen Münchnern Sportvereinen macht der Kommunalpolitiker noch Potenzial für eine Vielzahl weiterer Unterschriften aus.

Zeitliche Vorgaben für das weitere Vorgehen gäbe es von städtischer Seite erst, wenn die Initiatoren die geforderten 35 000 Stimmen zusammenbekommen sollten. Auch Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) plant für Herbst 2013 einen Bürgerentscheid, die Initiative von Schmidbauer könnte ihn aber unter Zeitdruck setzen. Ude will die Münchner erst wenige Tage vor dem Bewerbungsschluss am 14. November 2013 befragen.

dpa

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