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Das Perlacher Einkaufszentrum. Die Tat ereignete sich im Kaufland.

Zustand ist äußerst kritisch

Brutale Attacke im PEP: 67-Jähriger schwebt in Lebensgefahr

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    Johannes Heininger
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Im Perlacher Einkaufszentrum PEP hat sich eine brutale Attacke ereignet: Ein 67-Jähriger wurde auf einer Fließbandrampe im Kaufland getreten und schwebt in Lebensgefahr. 

München - Der 67-jährige Altenpfleger, der aus Nigeria stammt und seit 40 Jahren in München gemeldet ist, stand am Dienstag gegen 10.35 Uhr im Kaufland auf einer Fließbandrampe, auf der man mit dem Einkaufswagen nach oben fahren kann. Hier geriet er in einen Streit mit einem 27-jährigen Nigerianer. Der Jüngere schrie den Älteren laut an, wie die Polizei in ihrem aktuellen Pressebericht vom Freitag schreibt. Dann geschah die brutale Attacke.

Der 27-Jährige trat den 67-Jährigen mit voller Wucht in den oberen Brustbereich. Ein Münchner (31) hat den Mann aufgefangen. Zwei weitere Münchner (33, 36) sind dazwischen gegangen, als der Täter weiter auf das Opfer einschlagen wollte.

Dem 67-Jährigen ging es sehr schlecht, er wurde in einen Lagerraum gebracht. Dabei versuchte der 27-Jährige immer noch, den Verletzten anzugreifen - was wiederum Umstehende verhinderten. 

Erste Ermittlungen zur PEP-Attacke ergaben: Täter und Opfer kannten sich nicht

Als der Verletzte versuchte, aufzustehen, brach er bewusstlos zusammen. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Krankenhaus. Er liegt auf der Intensivstation, sein Zustand wird als äußerst kritisch bewertet. Er hat wohl schwere innere Verletzungen erlitten. Möglicherweise gab es sogar eine Vorerkrankung.

Die Polizei nahm den 27-Jährigen noch am Tatort fest. Gegen ihn wurde ein Haftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung erlassen. Er sitzt in Stadelheim. 

Wie die Beamten bei ihren Ermittlungen bisher herausfanden, kannten sich Tatverdächtiger und Opfer nicht. Nachdem der Beschuldigte im Rahmen der Vernehmung gewisse Auffälligkeiten gezeigt hatte, wurde zusätzlich eine psychiatrische Begutachtung von der Staatsanwaltschaft in Auftrag gegeben. 

Der Tatverdächtige ist seit zwei Jahren als Asylbewerber in Deutschland. Bereits vor einigen Tagen kam es zu Handgreiflichkeiten zwischen ihm, anderen Bewohnern und der Security in seiner Flüchtlingsunterkunft in München - ohne Verletzte. Die Polizei war da und hat Anzeige aufgenommen.

Polizei sucht Zeugen: Wer hat die Attacke im PEP beobachtet?

Die Polizei bittet Zeugen um sachdienliche Hinweise: Wer etwas gesehen hat, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 11, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

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mm/tz

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