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So stellen sich die Planer die „belebte Brücke“ ins Werksviertel vor

Mehr als nur eine Verbindung

Begeisterung oder Ablehnung? Das sagen die Münchner über die  Gaudibrücke am Ostbahnhof

Eine Gaudibrücke über den Ostbahnhof als Verbindung zwischen Haidhausen und dem Werksviertel – die Pläne von abp-architekten begeistern die Münchner.

München - „Ich finde den Vorschlag toll“, sagt Prof. Dr. Kurt Faltlhauser, ehemaliger Finanzminister Bayerns und Mitglied im Vorstand der Stiftung „Neues Konzerthaus München“. „Es wäre sicher eine weitere Aufwertung für das Viertel.“ Die frühere Stadtbaurätin Christiane Thalgott finde die Idee einer belebten Brücke ebenfalls wunderbar, erzählt Faltlhauser. „Aus Stadtentwicklungsgründen müsste das unbedingt weiterverfolgt werden.“

Für die Anbindung des neuen Konzerthauses im Werksviertel setzt Faltlhauser aber verstärkt auf die unterirdischen Verbindungen – dafür gebe es bereits Vereinbarungen zwischen Stadt und Bahn. Der Tunnel unter den Ostbahnhof-Gleisen soll neu gestaltet und eventuell sogar bis zum Konzerthaus verlängert werden. „Diese Unterführung ist rein logistisch entscheidend“, sagt Faltlhauser.

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Im Bezirksausschuss Berg am Laim (BA 14) ist das Thema Brücke ins Werksviertel bekannt, durch das Konzertsaal-Projekt jetzt noch einmal richtig angefacht. Neu sei die Idee einer Flaniermeile und Erweiterung des Straßenraums samt Anbindung an die Bahnsteige, so Johann Kott (CSU). Die „Mieteinnahmen könnten das Projekt refinanzieren“, glaubt der Stadtteilpolitiker. 

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Carmen Ick-Dietl

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