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Mit diesem Foto suchte die Polizei nach dem rabiaten Anhänger.

Er schlug sein Opfer mehrfach

Öffentlichkeitsfahndung nach S-Bahn-Ausraster: Rabiater Löwen-Fan stellt sich

Ein 1860-München-Fan ist in der S-Bahn gewalttätig geworden. Die Polizei fahndete mit einem Bild nach dem Mann. Nun hat sich der Täter gestellt.

Update 27. Juli, 12.04 Uhr

Die durch den Ermittlungsrichter beim Amtsgericht München eingeleitete Öffentlichkeitsfahndung führte nun zur Ermittlung des zunächst unbekannten Täters.

Ein 28-Jährige aus dem südlichen Münchner Landkreis meldete sich beim ermittelnden Kommissariat 23. Er gab an, die gesuchte Person zu sein und sich über einen Rechtsanwalt zur Sache zu äußern. 

Zu diesem Zeitpunkt waren bereits diverse Hinweise aus der Öffentlichkeit auf den Beschuldigten eingegangen. Das Kommissariat 23 führt mit den erhaltenen Hinweisen die Ermittlungen weiter.

Erstmeldung

Am Samstag, 14.04.2018, gegen 17.50 Uhr, kam es nach der Regionalliga-Begegnung des TSV 1860 München gegen den VfB Eichstätt zu einer Körperverletzung und Beleidigung in der S-Bahn durch einen Fan des TSV 1860 München.

Fan von 1860 München schlägt in S-Bahn zu

Zunächst klebte der bislang Unbekannte Aufkleber des TSV 1860 München auf die Trennschreiben im Zug, wie die Münchner Polizei berichtet. Als dieser von couragierten Fahrgästen aufgefordert wurde dies zu unterlassen, entbrannte ein Streit in dessen Verlauf er mit der rechten Faust gegen den Kopf eines 47-jährigen Franzosen schlug und diesen beleidigte. Das Opfer wurde dabei leicht verletzt. 

Die Tat wurde von der Überwachungskamera in der S-Bahn aufgezeichnet. Der unbekannte Täter konnte bislang nicht identifiziert werden. Die Tat konnte dem unbekannten Mann beweiskräftig zugeordnet werden. 

Durch den Ermittlungsrichter beim Amtsgericht München wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft München I ein Beschluss zur Öffentlichkeitsfahndung erlassen.

Polizei bittet um Hinweise auf 1860-Fan

Zeugenaufruf: Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 23, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

mm/tz

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