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Um einen Platz direkt vor dem Bahnhof hatten die Taxler lange gekämpft. Hier eine Aktion im Jahr 2014.

BA Pasing-Obermenzing ist dafür

Taxler dürfen an der Kaflerstraße bleiben

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Grünes Licht vom Bezirksausschuss: Für Taxifahrer soll der Standplatz an der Kaflerstraße beibehalten werden. Diese Empfehlung gab das Gremium jetzt an das Kreisverwaltungsreferat weiter.

München - Für die Beibehaltung ihres zunächst probeweise eingerichteten Standplatzes gegenüber dem Pasinger Bahnhof hatten die Pasinger Taxifahrer lange gekämpft und zuletzt rund 1000 Unterschriften gesammelt. Nun ist das Aufatmen groß: Der Bezirksausschuss (BA) Pasing-Obermenzing hat sich dafür ausgesprochen, sowohl den Standplatz an der Kaflerstraße als auch die Überfahrt über die Busfurt am Pasinger Bahnhofsplatz beizubehalten.

Polizei soll verstärkt kontrollieren

Diesen Beschluss hat das Bürgergremium jetzt als Empfehlung an das Kreisverwaltungsreferat weitergegeben. Allerdings mit der Auflage, dass die sechs Stellplätze nach dem letzten Standplatz in Richtung Bäckerstraße durch einen Poller oder Ähnliches begrenzt werden, damit nicht durch noch weitere Taxis der Fuß- und Radweg verstellt werde, hieß es im BA. Zusätzlich fordert man, dass die Polizei verstärkt kontrollieren soll, ob Ladezonen oder auch Feuerwehrzufahrten im Pasinger Zentrum von Taxifahrern zugeparkt werden. Noch nicht einig geworden ist sich das Bürgergremium darüber, wie es mit dem ursprünglichen Taxi-Standplatz weitergehen soll, der mit dem Umbau des Pasinger Zentrums an der Josef-Felder-Straße bzw. Nordumgehung Pasing (NUP) eingerichtet worden war. So wurde unter anderem von der SPD-Fraktion vorgeschlagen, vor einer möglichen Auflösung der Stellplätze einen Ortstermin zu machen.

Auch eine Anfrage der Deutschen Bahn soll bis zur nächsten Sitzung geklärt werden. Dabei geht es darum, ob die Taxibucht an der NUP für den kurzfristigen Schienenersatzverkehr zu einer Haltestelle für zwei Gelenkbusse umgewandelt werden könne, hieß es in der jüngsten BA-Sitzung. Dazu will das Gremium möglichst bis zur nächsten Sitzung eine Entscheidung treffen.

Lesen Sie auch: Ärger über Taxler in Pasing

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