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Bereits unterkühlt: Der Leguan suchte die wärmende Sonne in Pasings Gärten. 

Lebensgefährlicher Ausflug

Dieser Leguan spazierte durch Gärten in Pasing - Jetzt ist „Luis“ wieder daheim

Einige Anwohner des Pasinger Heuwegs haben ihren Auge nicht getraut: Ein Leguan spazierte am Freitagnachmittag durch die Gärten. Die Feuerwehr rückte an - und half gerade noch rechtzeitig. 

Update vom 17. Oktober: Der entlaufene Leguan ist wieder bei seinem Frauchen. Das teilte uns Elke W. am Dienstagabend mit. Nach Angaben der Besitzerin sei „Luis“ schon seit dem 9. August vermisst worden. Mittlerweile hat Elke W. ihren „Luis“ von der Reptilienstation abgeholt. Dem Tier geht es gut. „Und er ist froh, wieder daheim zu sein“, so Elke W.

Das war geschehen

Ein nicht alltäglicher Einsatz ereilte kurz nach Mittag die Besatzung des Kleinalarmfahrzeugs  (Klaf) der Feuerwache Pasing. Anwohner des Pasinger Heuwegs trauten ihren Augen nicht, als sie in ihrem Garten einen Leguan laufen sahen. In ihrer Ratlosigkeit riefen sie die Feuerwehr München. 

Die Feuerwehr fing das Tier ein. 

Während das Klaf auf Anfahrt war, entschied sich das Reptil, seinen Standort auf ein sonnigeres Plätzchen zu verlagern und schlenderte über einen Zaun auf eine Hecke. In Nachbars Garten, in der Stromeyerstraße, hielt das Tier dann inne und ließ sich die Sonne auf den Bauch scheinen. 

Tier hätte die Nacht wohl nicht überlebt

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten ohne Probleme den ruhigen Leguan einfangen und in eine Tierkiste verladen. Zur Untersuchung und weiteren Pflege wurde das Tier in die Reptilienauffangstation in der Kaulbachstraße transportiert. Hier wurde bei der ersten Augenscheinnahme eine Unterkühlung des 2,9 Kilogramm schweren Leguans festgestellt.

Eine Nacht im Freien hätte das Tier, nach Aussage der Veterinäre, aller Wahrscheinlichkeit nicht überlebt.

Die wichtigsten und besten Geschichten posten wir auch auf unserer Facebook-Seite „Pasing - mein Viertel“

mm/tz

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