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Taxis am Pasinger Bahnhofsvorplatz. Hier ein Bild von Januar 2016.

Thema im Bezirksauschuss

Ärger über Taxler in Pasing

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Lange haben die Taxifahrer in Pasing darum gekämpft, wieder Stellplätze am Bahnhofsvorplatz zu bekommen. Doch jetzt gibt es Ärger, denn die Fahrer nehmen die Straßen rund um den Bahnhof in Beschlag.

München - Doch nun gibt es Ärger im Bezirksausschuss (BA) Pasing-Obermenzing über den nur probeweise für sieben Taxis eingerichteten Stand an der Kaflerstraße gegenüber dem Bahnhof.

Es sei eine Dreistigkeit, schimpfte die SPD-Fraktionssprecherin und Stadträtin Constanze Söllner-Schaar, wie sehr sich die Dienstleister in den vergangenen Monaten über den Taxistand hinaus nachts ausbreiteten. „Zum Teil standen in diesem Bereich bis zu 14 Autos in der Nacht“, sagte Söllner-Schaar. Wenn man vom Wolkentunnel im Pasinger Bahnhof komme, sei es dann zum Beispiel nicht mehr möglich, den Radweg zu benutzen. Sowohl die Landeshauptstadt als auch die Polizei sollten deshalb dafür sorgen, dass nur die vorgesehenen sieben Stellplätze besetzt würden und nicht auch noch weitere Teile des Fahrradweges in der Bäckerstraße oder auf dem gegenüberliegenden Fußweg zugeparkt würden, forderte das Bürgergremium. Da man dem Taxistand vorerst nur zur Probe zugestimmt habe, sei dies eine Voraussetzung für eine Fortsetzung.

Gegen die Stimme von Seniorenbeirätin Franziska Miroschnikoff (CSU), die ihre Haltung damit begründete, eher positive Rückmeldungen von Fahrgästen zu haben, wurde dem SPD-Antrag zugestimmt. Zusätzlich forderte der BA, einen Vertreter der Taxi-Innung in die nächste BA-Sitzung einzuladen, um die Situation zu klären.

mwh

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