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Im Zug von Weilheim nach München ist am Donnerstag ein 28-Jähriger ausgerastet.

Er hatte angeblich Halt verschlafen

Kein gültiges Ticket: Mann (28) flippt in Zug aus - In Pasing müssen ihn Bundespolizisten fesseln

Ein 28-jähriger Mann war am Donnerstag mit dem Zug von Weilheim nach München unterwegs. Als er kontrolliert wurde, rastete er aus. Eine Chaos-Zugfahrt begann.

München - Die Bundespolizei München berichtet: Am Donnerstag wurde ein aggressiver, fahrscheinloser Reisender in Pasing von Bundespolizisten aus dem Zug genommen, nachdem er sich aggressiv verhielt und laut um sich schrie. Am Bahnsteig sowie auf dem Weg zum Fahrzeug leistete der 28-Jährige Nigerianer Widerstand. 

Zwei am Donnerstag zur Mittagszeit in einem Zug von Weilheim nach München fahrende Bundespolizisten der Inspektion Kempten vernahmen im Zug lautes Geschrei. Sie trafen auf einen aggressiven 28-Jährigen, der auf die Sitzbänke einschlug und im Weiteren sein T-Shirt zerriss.

Mann randaliert in Regionalbahn nach München: kein Ticket ab Tutzing

Hintergrund war, dass der Mann aus Nigeria nach dem Halt in Tutzing durch den Kontrolleur einer Fahrscheinkontrolle unterzogen wurde. Er konnte lediglich ein Ticket von Weilheim bis Tutzing vorweisen. Den Ausstieg in Tutzing habe er laut eigenen Angaben verschlafen. 

Ebenfalls lesenswert: Eine Schlägerei in Weilheim eskalierte am frühen Samstagmorgen derart, dass ein Mann schwer verletzt wurde. Ein 36-Jähriger hatte mit einer Glasflasche zugeschlagen.

Daraufhin war es bezüglich der Erstellung einer Fahrpreisnacherhebung mit dem Kontrolleur zu Unstimmigkeiten gekommen. Die Bundespolizisten versuchten vergeblich, den Mann zu beruhigen und nahmen schließlich alle Beteiligten beim Zug Halt in Pasing aus dem Zug. Dort kamen weitere Beamte hinzu, die bereits im Personentunnel des Bahnhofes das Geschrei des 28-Jährigen, der in Steingaden lebt, hören konnten. Da dieser auch weiterhin wild mit den Armen um sich fuchtelte und sich angriffslustig gegenüber den Beamten verhielt, sollte er zur Eigensicherung gefesselt werden.

Randale in Regiobahn Weilheim - München: Mann muss gefesselt werden

Dabei leistete er Widerstand gegen die Maßnahme und konnte nur mit erheblichem Kraftaufwand gefesselt und unter weiteren Widerstandshandlungen zum Fahrzeug gebracht werden. Nach Abschluss aller Maßnahmen konnte er die Wache wieder verlassen. Die Ermittlungen laufen auf Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

mm/tz

Lesen Sie auch: Großeinsatz an der Asylbewerberunterkunft: Dass sich neun Bewohner mit einem Festgenommenen solidarisierten, ließ am Donnerstag das Unterstützungskommando aus München anrücken - mitsamt Hubschrauber.

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