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81 Wohnungen sollen in diesem Bau an der Lipperheidestraße entstehen.

Auch Kita soll entstehen

Mehr als 400 neue Wohnungen: Grünes Licht für Quartiere in Obermenzing

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In Obermenzing sollen in naher Zukunft mehr als 400 neue Wohnungen entstehen. Dabei ist auch der Bau eines Energieeffizienzhauses geplant. Einige Fragen müssen aber noch geklärt werden.

München - Viel neuer Wohnraum soll in den kommenden Jahren in Obermenzing in der Nähe der Schlossanlage Blutenburg entstehen. Im März sollen die Arbeiten für ein Wohnquartier auf einem Grünzug östlich der Lipperheidestraße starten. Auf einer Fläche von rund sechs Hektar sollen bis Mitte des Jahres 2020 etwa 340 Mietwohnungen für mehr als 800 Menschen sowie eine Kindertageseinrichtung und eine öffentliche Grünfläche mit Spielplatz entstehen, berichtet die Real Asset GmbH.

Eigentümer und Bauherren seien die WAF Immobilien GmbH, die StadiBau GmbH, die Grandl GbR sowie die Landeshauptstadt München, so der Projektentwickler. Zunächst werde eine Baustraße eingerichtet. Später soll eine Stichstraße parallel zur Lipperheidestraße die Belastung der Anwohner möglichst gering halten, heißt es.

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Energieeffizienzhaus mit 81 Mietwohnungen geplant

Ebenfalls auf einer Fläche an der Lipperheidestraße hat die Stadt einem Energieeffizienzhaus mit 81 Mietwohnungen - davon 15 im Rahmen des München-Modells - zugestimmt. Der Baustart für das Projekt an der Ecke Lipperheide-/Numbergerstraße, das Architekt Johannes Wolffhardt dem Bezirksausschuss (BA 21) Pasing-Obermenzing kürzlich vorgestellt hat, ist ebenfalls im Frühjahr geplant.

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Entstehen soll der drei- und viergeschossige Bau, der nach Süden hin offen gestaltet sein wird, als sogenannter Hybridbau - in diesem Fall ein Mischbau überwiegend aus Holz sowie Beton, so der Architekt. Geplant ist eine Tiefgarage mit 56 Stellplätzen, drei davon mit Elektroladestationen.

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Anwohnerstraße wirft Fragen auf

Die Lokalpolitiker im BA begrüßen die innovative Holzbauweise. Noch einmal nachhaken will man aber bei der Stadt, was die Planung der Anwohnerstraße betrifft. Vorgesehen sei derzeit ein konventioneller Ausbau von Gehweg und Straße, sagte die stellvertretende Ausschuss-Vorsitzende, Maria Osterhuber-Völkl (CSU). 

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Aber sowohl der Bauherr, die Unternehmerfamilie Grandl aus Obermenzing, als auch das Bürgergremium wünschten eine Lösung, die den Übergang von der Wohnbebauung zum Feld harmonisch gestaltet, etwa in Form eines besonderen Belags sowie mit viel Grün, hieß es dazu. „Da lassen wir noch nicht locker“, so Osterhuber-Völkl.

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Monika Wehrl-Herr

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