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In München gibt es laut Stadt rund 6000 aktive Skater.

4000 Quadratmeter

Neues Zentrum kommt: Pasing wird Heimat des Actionsports

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In Pasing wird ein einzigartiges Actionsportzentrum entstehen. Auf 4000 Quadratmetern können sich Kinder und Jugendliche austoben.

München - Der Münchner Stadtrat hat das Konzept für ein einzigartiges Actionsportzentrum an der Paul-Gerhardt-Allee (Pasing) gebilligt. In der denkmalgeschützten Eggenfabrik und in einem Neubau soll künftig auf rund 4000 Quadratmetern Platz für verschiedene Trend- und Actionsportarten wie Skateboarding oder Freestyle-Bike, aber auch für inklusive Angebote entstehen. In dem Neubau soll mit sieben bis zwölf Metern Höhe auch viel Platz nach oben sein. Angedacht sei zudem, das Dach für eine Parkour-Anlage oder eine Mountainbike-Strecke (Pumptrack) zu nutzen.

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Das Zentrum wird multifunktional geplant, heißt es aus dem städtischen Sport-Referat. So sollen in Zukunft neue Sportarten, die zum Trend werden, auch nachträglich in die Halle integriert werden können. Laut Referentin Beatrix Zurek (SPD) soll die Anlage „eine deutschlandweit richtungsweisende Sport- und Freizeitstätte mit einem vielfältigen Angebot“ für Sportler sein. Sie soll täglich geöffnet haben, die Eintrittspreise und Mitgliedschaften sollen „sozialverträglich“ sein.

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Kinder und Jugendliche von sechs bis 18 Jahren sind Zielgruppe

Die wichtigste Alterszielgruppe sind Kinder und Jugendliche von sechs bis 18 Jahren. Für die einzelnen Sportarten soll eine professionelle Betreuung angeboten werden. Betrieben werden soll die Anlage von einem Verein, die Stadt bleibe aber Eigentümerin des Sportzentrums. Laut Zurek gebe es in München allein rund 6000 aktive Skateboarder und 2000 BMX-Fahrer.

Nächster Schritt wird nun die Vorplanung sein. Wenn der Stadtrat auch dieser zugestimmt hat, kann das Trendsportzentrum gebaut werden. Ein Zeitrahmen sei „momentan aber noch nicht absehbar“, hieß es gestern auf Anfrage aus dem Sportreferat.

Sven Rieber

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