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Neuer Akzent am Pasinger Marienplatz: In der Tiefgarage des Geschäftshauses sollen nun mehr Autos stehen. 

Umstrittener Bau kann beginnen

Investor schafft mehr Parkplätze am Pasinger Marienplatz

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151 Stellplätze werden in der Tiefgarage des geplanten Geschäftsgebäudes am Pasinger Marienplatz zur Verfügung stehen. Nach großen Protesten vor Ort könne mit dieser Entscheidung nun der Bau des vom Münchner Architekturbüro Auer Weber entworfenen Projektes beginnen.

München - Dies teilte der Investor Bucher Properties GmbH mit. Zunächst hatte das Münchner Unternehmen 51 Parkplätze vorgeschlagen und war damit auf heftige Kritik bei den Stadtviertel-Politikern gestoßen. Das sei dermaßen unterdimensioniert, dass es zum Himmel schreie, hatte etwa Sven Wackermann (CSU) vom Bezirksausschuss (BA) Pasing-Obermenzing geschimpft. Nach intensiven Gesprächen mit dem BA sowie der Baubehörde werde man nun die Stellplätze aufstocken, so der Investor. Damit könne man nicht nur hinsichtlich des geplanten Einzelhandels, sondern auch der Erreichbarkeit und Zugänglichkeit zum Pasinger Stadtzentrum einen Gegenpol zu den Pasing Arcaden schaffen, sagte das Münchner Unternehmen.

Auf dem Grundstück an der Ecke Planegger/Landsberger Straße sollen vom ersten Untergeschoss bis zum ersten Obergeschoss rund 5600 Quadratmeter Einzelhandelsfläche entstehen. Gastronomie sind auf rund 600 Quadratmeter Fläche geplant. Ein Angebot, das den Platz ebenfalls beleben werde, hofft der Investor. In den weiteren Obergeschossen sollen ein Hotel mit 110 Zimmern sowie 16 Appartements entstehen. Vom begrünten Innenhof aus werde ein Weg zum Pasinger Stadtpark und zur Würm geschaffen. Vergleichbare Großprojekte, so Bucher Properties, seien in München unter anderem am Rotkreuzplatz im Stadtteil Neuhausen/Nymphenburg und am Bunzlauer Platz in Moosach realisiert worden.

mwh

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