Flüchtlingsunterkunft an der Silberdistelstraße?

Entwarnung fürs Pasinger Volksfest

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München - Ist das Pasinger Volksfest in Gefahr, weil die Stadt auf dem Fest-Areal eine Flüchtlingsunterkunft plant? Diese Befürchtung geistert in diesen Tagen durchs Viertel. Die Antwort ist: Entwarnung.

Richtig ist, dass die Regierung von Oberbayern derzeit auch eine städtische Grünfläche an der Pasinger Silberdistelstraße als Standort für eine Flüchtlingsunterkunft in Prüfung hat. Dort plant die Stadt möglicherweise eine Gemeinschaftsunterkunft für 300 Menschen. Die Angst war nun, dass die beliebte Pasinger Vorwiesn mit den Plänen der Stadt kollidiert. Georg Felbermayr von der Arbeitsgemeinschaft der Pasinger Vereine kann da beruhigen: „Die Planungen für die Vorwiesn sind voll im Gange. Das Fest findet statt.“ 

Seit 2005 wird das mehr als 100 Jahre alte Traditionsfest auf der Wiese an der Silberdistelstraße gefeiert, heuer vom 3. bis zum 7. August. Sollte dort tatsächlich eine Flüchtlingsunterkunft hinkommen, wäre das laut CSU-Stadtrat Johann Sauerer platztechnisch unproblematisch: „Die Unterkunft würde im nördlichen Teil errichtet. Die Vorwiesn ist ganz im Süden rund 200 Meter entfernt.“ Bei der Stadt hält man die Freifläche für eine Flüchtlingsunterkunft geeignet: „Das wurde positiv geprüft“, sagte Ottmar Schader vom Sozialreferat. Wann der Stadtrat über den Standort entscheide, hänge von den Gesprächen mit der Regierung von Oberbayern ab. Sollte die zustimmen, könnte an der Silberdistelstraße eine Gemeinschaftsunterkunft in Holzmodul- oder Container-Bauweise für maximal 300 Personen entstehen.  

mwh

Rubriklistenbild: © Schlaf Marcus

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