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Schwierige Bergung: Vier Feuerwehrleute packen in der Kiesgrube an.

Identität geklärt

Bauarbeiter entdecken Leiche in Kiesgrube: Polizei veröffentlicht Details

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Eine Leiche in einer Kiesgrube in Freiham hat die Polizei auf den Plan gerufen. Nun hat die Polizei die genaue Identität des Gefundenen bekanntgegeben.

Update 6. März, 11.39 Uhr: Am Mittwoch hat die Polizei weitere Details zu dem geborgenen Leichnam bekanntgegeben. Demnach handelt es sich um einen 27-Jährigen afghanischen Staatsbürger aus dem südöstlichen Landkreis Fürstenfeldbruck. Sein Ausweisdokument wurde am Fundort gesichert. Die von der Staatsanwaltschaft München durchgeführte Obduktion ergab keine Anhaltspunkte für eine Gewalttat. Zum mutmaßlichen Unfallgeschehen wird weiter ermittelt.

Bauarbeiter entdecken Leiche in Kiesgrube in Freiham - nun ermittelt die Kripo

München - Am Anfang war unklar, ob es sich bei dem schaurigen Fund am Dienstag in einer Kiesgrube in Freiham um eine Puppe oder um einen Menschen handelt. Kurz darauf die Gewissheit: Bauarbeiter haben - halb im Schlamm versunken - eine Leiche entdeckt! Die Kriminalpolizei ermittelt fieberhaft, um die Vorgeschichte zu klären.

War es ein schrecklicher Unfall oder hat hier jemand versucht, in einer Kiesgrube auf dem Gelände eines Betonherstellers an der Bodenseestraße zwischen Freiham und Germing eine Leiche verschwinden zu lassen? Es ist gut möglich, dass die Münchner Kriminalpolizei aktuell in einem Mordfall ermittelt.

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Name der toten Person ist der Polizei bekannt

Die Polizei kannte am Dienstagnachmittag nur wenige Hintergründe, hatte den Mann aber schnell identifiziert. „Wir kennen den Namen der Person und durchsuchen jetzt die Wohnung, um schnellstmöglich die Hintergründe zu klären“, sagte ein Sprecher auf tz-Nachfrage. Bislang deute aber nichts auf ein Verbrechen hin.

Arbeiter der Betonfirma machten gegen 11 Uhr vormittags den Gruselfund in dem Schlammbecken, in dem sich das Wasser ansammelt, mit dem der Kies vor dem Verarbeiten ausgewaschen wird. Sie alarmierten sofort die Polizei. Auch die Spurensicherung und die Feuerwehr rückten an.

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Leiche erst fünf Stunden nach Alarmierung geborgen

Die Bergung der Leiche gestaltete sich als kompliziert. Die Rettungskräfte behalfen sich mit zwei Leitern, die sie auf den unbefestigten Abhang der Grube legten. Vier Feuerwehrkräfte zogen den Toten aus dem Schlamm und brachten ihn schließlich über die Leitern an den Grubenrand. Erst fünf Stunden nach der Alarmierung war die Leiche aus ihrem Grab im Schlamm befreit.

Der Tote wurde in die Gerichtsmedizin gebracht. Dort wird der Leichnam in den kommenden Tagen untersucht. Dann soll auch geklärt werden, wie der Mann zu Tode kam. Wie die Polizei am Dienstagnachmittag mitteilte, war der Mann offenbar nicht als vermisst gemeldet.

Unklar ist auch, aus welchem Umfeld der Mann stammt und wie leicht zugänglich die Kiesgrube für betriebsfremde Personen ist. Das Gelände ist zwar eingezäunt, an Werktagen steht das Tor aber offen.

In Heere, nahe Salzgitter bei Braunschweig fanden Zeugen zwei tote Kinder im Gartenteich einer Wohnsiedlung, wie nordbuzz.de* berichtet.

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Johannes Heininger

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