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Ein harmloses Klopfen an der Haustür löste für die Münchnerin den puren Horror aus (Symbolbild).

Brutaler Angriff dauerte 40 Minuten

Münchnerin öffnet ihre Haustür und erlebt Horror-Attacke - deswegen schwieg Polizei lange zum Vorfall

Eine Münchnerin wurde in ihrer Wohnung in Pasing-Obermenzing attackiert - und erlebte 40 Minuten Horror.

  • Am Samstag (7. Dezember) öffnet eine Münchnerin nach einem Klopfen ihre Wohnungstür.
  • Ein Mann fällt über sie her, grapscht sie an und würgt sie.
  • Die Polizei München sucht mit einer detaillierten Zeugenbeschreibung.

Update von 15. Dezember, 20 Uhr: Die Ermittler gehen bei der Attacke von einem versuchten Tötungsdelikt aus. „Weil der Mann nicht von ihr abgelassen hat“, erklärt Mordkommissions-Chef Josef Wimmer.

Als die Psychotherapeutin ihrem Peiniger um 8 Uhr die Haustür öffnet, ist ihr Ehemann gerade zum Einkaufen gegangen. Was folgt, sind 40 Minuten Horror. 40 Minuten, in denen die 60-Jährige gewürgt und geschlagen wird, „sexuelle Übergriffe“ aushalten muss. Erst als ihr Mann nach Hause kommt, lässt der Täter von ihr ab und flüchtet.

Öffentlich macht die Polizei den Fall erst jetzt, weil sie am Samstag, genau eine Woche nach der Tat, die Anwohner befragt hat. Auf der Straße. Per Zettel im Briefkasten. Einen solchen hat auch eine Nachbarin gefunden, die zur Tatzeit zwar nicht vor Ort war, aber einiges gehört hat. „Das Ganze ist hier schon Thema“, sagt sie. Spekuliert werde über die Hintergründe: Laut Polizei kennt die Psychotherapeutin ihren Peiniger nicht. Er soll weder Patient, Stalker noch Liebhaber sein.

Angriff auf Münchnerin: Täter flüchtet vor Ehemann des Opfers 

MünchenDie Polizei München berichtet: Am Samstag, 07.12.2019, kurz nach 08:00 Uhr, griff ein bisher unbekannter Mann eine Frau in ihrem Haus in der Bärmannstraße an, nachdem diese ihm auf Klopfen geöffnet hatte. 

Der Täter flüchtete, als der Ehemann gegen 08:40 Uhr nach Hause kam. Bei diesem Angriff kam es neben sexualisierten Übergriffen auch zu Würgeangriffen und Schlägen durch den unbekannten Täter. 

Angriff auf Frau in München: Polizei ermittelt wegen versuchter Tötung

Aus diesem Grund wurden die weiteren Ermittlungen vom Kommissariat 11 wegen eines versuchten Tötungsdelikts übernommen. Nach einem stationären Krankenhausaufenthalt konnte die Geschädigte inzwischen wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden. 

Im Rahmen der kriminalpolizeilichen Ermittlungen führte das Kommissariat 11 am Samstag, den 14.12.2019, unter anderem eine großangelegte Anwohnerbefragung im räumlichen Umfeld, in unmittelbarer Nachbarschaft zur Tatörtlichkeit, in der Bärmannstraße, durch. 

Aus ermittlungstaktischen Gründen wurde der polizeiliche Befragungstermin der Anwohner nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München I im Vorfeld nicht öffentlich bekanntgegeben. 

 

Der Täter wird von Zeugen wie folgt beschrieben: 

  • Ca. 35-45 Jahre alt
  • ca. 185-190 cm groß
  • osteuropäischer Typ
  • kräftig-massige Gestalt
  • rund-dickliches Gesicht
  • dunkelblonde oder braune, kurze Haare
  • Er war bekleidet mit einem olivgrünen Parka mit Kapuze, mittelblauer Jeans, mittelbraunen Schnürstiefeln mit hellerer Sohle. 
  • Zeugenaufruf: Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 11, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Alle News und Geschichten aus München lesen Sie immer aktuell im München-Ressort bei tz.de*.

In München kam es zu einem Angriff auf der Leopoldstraße. Auf Höhe des Siegestores wurde ein Münchner unvermittelt angegriffen.*

In München kam es mitten am Tag zu einem Raubüberfall mitten in der Stadt. Ein unbekannter Mann bedrohte eine Verkäuferin mit einer Pistole.*

In München kam es zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Leonrodstraße. Ein Vater rannte mit seinem Sohn zu einer Tram. Beide übersahen ein kommendes Auto.

In München kam es mitten im Berufsverkehr in der Arnulfstraße zu einem Unfall. Ein Bierlaster hatte Ladung verloren.*

In München kam es in einer Gaststätte in Thalkirchen zu einem Raubüberfall. Ein maskierter Mann forderte Bargeld und flüchtete mit der Beute.

Diesen Abend wird eine 22-jährige Münchnerin ihr Leben lang nicht vergessen: Sie begleitete ihren Flirtpartner nach Hause - dann fiel dieser über sie her.

mm/tz

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