Großeinsatz der Polizei an Klinik in Deggendorf: Patient hat Mitpatientin als Geisel genommen

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Ein Foto aus dem Jahr 1999, das zeigt wie damals Verkaufsleiter Klaus Lerchenfeld einer Kundin die Funktion eines Gaskochers zeigt.

Wie geht es jetzt weiter?

Nach 40 Jahren: Münchner Sportgeschäft-Kette ist insolvent

Es existiert seit 40 Jahren - insofern ist es für Mitarbeiter und Kunden ein schwerer Schlag: Ein Münchner Traditions-Kaufhaus muss Insolvenz anmelden.

München - Ein Mekka für Outdoor-Fans und Abenteuer-Reisende – das ist der Expeditionsausrüster Lauche & Maas seit 1978. Doch nun muss das Unternehmen laut verschiedenen Medienberichten Insolvenz anmelden. Davon betroffen ist auch die Marke Därr, die zu Lauche & Maas gehört. Laut dem Insolvenzverwalter sind die Löhne und Gehälter der 31 Mitarbeiter bis Ende April gesichert. Und der Verkauf gehe sowohl online als auch in den drei Ladengeschäften (München-Obermenzing, München-Obersendling und Ulm) weiter.

Auch die Süddeutsche Zeitung schreibt über die Insolvenz. Und sprach auch mit Insolvenzverwalter Max Liebig von der Kanzlei Jaffé. Dieser berichtet von verschiedenen Übernahmeinteressenten und sieht gute Chancen, dass die Firma als Online-Shop weiter existieren kann. 

Die Firma wurde 1978 von Gerhard Lauche und Wolfgang Maas gegründet. „Das Wort Outdoor existierte noch gar nicht“, so Maas zur SZ. Auch damals habe es schon Sportgeschäfte gegeben, „aber nichts für Leute, die wegfahren“.

Am 9. Februar ist Lauche im Alter von 66 Jahren gestorben. „Damit ist viel internes Expertenwissen verloren gegangen. Um ihn hat sich viel gerankt. Er hatte eine Kernfunktion bei den betriebswirtschaftlichen Aspekten und bei den Bestellungen“, so Insolvenzverwalter Liebig. Einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen Lauches Tod und der Insolvenz gebe es aber nicht, berichtet das Explorer-Magazin unter Berufung auf den Insolvenzverwalter. Stattdessen sei ein anhaltender Rückgang der Erlöse in den beiden Filialen für die Zahlungsunfähigkeit verantwortlich, bei gleichzeitig hohen Kosten.

„Das Unternehmen hat noch Leben in sich“

Liebig kritisiert via SZ: „Der wichtigste Vertriebskanal, das Online-Geschäft, ist zwar existent, aber vom Auftritt her längst nicht da, wo ein modernes Unternehmen stehen sollte.“ Es gibt sogar zwei Online-Auftritte. 

Bis Ende April soll es Klarheit über einen möglichen Investor geben. Das Ladengeschäft in Ulm wird derzeit aufgelöst, dass eine der beiden Münchner Filialen erhalten bleibt, ist denkbar. Der Insolvenzverwalter: „Es ist ein Unternehmen, das noch Leben in sich hat. Es gibt einen konstanten und treuen Kundenstamm.“ 

Bereits Ende März schließt ein Edeka im Umland. Der Pächter ist frustriert.

tz/lin

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