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2016 abgerissen: Der Kopfbahnhof, der nun durch einen Neubau ersetzt werden soll. Hinten die Pasing Arcaden. 

Neuer Veranstaltungsraum für den Stadtbezirk

Neuer Kultur-Bau für Pasing in Planung

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Pasing ist heute Thema im Stadtrat: Der Post-Saal wird abgerissen, als Ersatz schlägt das Kommunalreferat einen Saal an der Stelle des ehemaligen Kopfbahnhofs vor. 

München - In Pasing fehlt es an Räumen für Kultur und Versammlungen. Umso mehr, da der Eigentümer des Post-Saals im „Hotel zur Post“ diesen bald abreißen will. Der Kommunalausschuss des Stadtrats soll in seiner heutigen Sitzung darum den Startschuss zur Planung eines neuen Kultur-Baus in Pasing geben.

Das Kommunalreferat hat die Bedürfnisse und Möglichkeiten im Münchner Westen analysiert und schlägt vor, an der Stelle des ehemaligen Kopfbahnhofs, der im vergangenen Jahr abgerissen wurde, einen Bürgersaal mit Neben- und zwei Gruppenräumen zu errichten. Sonderlich groß würde das Gebäude nicht ausfallen: rund 90 Sitzplätze im Saal – eine Bühne ist nicht vorgesehen – und rund 300 Quadrater Nutzfläche insgesamt. Ergänzend könnten dann noch zwei Musikübungsräume in einem Anbau untergebracht werden. Mehr gibt das Grundstück nicht her, heißt es in der Vorlage des Kommunalreferates.

Eine richtige Alternative für den Post-Saal kann dort also nicht realisiert werden. Wie berichtet, will der Eigentümer den gesamten Gebäudekomplex am Pasinger Marienplatz abreißen und Wohnungen bauen lassen. Damit geht allerdings der größte Veranstaltungssaal im Münchner Westen verloren, wo viele Vereinstreffen und Bürgerversammlungen abgehalten werden. Ein Bauantrag liegt der Stadt zwar noch nicht vor, Versuche, mit dem Eigentümer weitere Gespräche zum Erhalt des Post-Saals zu führen, blieben laut Stadt aber ohne Erfolg.

Der Kommunalausschuss soll heute die städtische Baugesellschaft GWG beauftragen, die Planungen für den neuen Kultur-Bau an der Ecke Offenbachstraße/ Josef-Felder-Straße in die Wege zu leiten. Das bedeutet, dass als erstes ein Architekten-Wettbewerb ausgeschrieben wird. Momentan dient das Areal der GWG noch als Lager- und Ausweichfläche während des Wohnungsbaus an der Josef-Felder-Straße. Frühestens 2019 könnte mit dem Bau eines Kultur-Hauses begonnen werden.

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