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Bauvorhaben in Pasing

Vor dem Abriss: Zwischennutzung für die "Pappschachtel“

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München - Ende April soll der Abriss der Ladenzeile „Pappschachtel“ am Pasinger Marienplatz beginnen. Bis dahin stellt der Investor die Ladengeschäfte für eine Zwischennutzung zur Verfügung.

In dem vom Architekturbüro Auer+Weber konzipierten Neubau plant das Münchner Unternehmen, das das Grundstück vor kurzem erworben hat, im Unter-, Erd- und Obergeschoss auf rund 5000 Quadratmeter Einzelhandelsgeschäfte. Mit möglichen Nutzern werde derzeit verhandelt. Darüber seien Wohnungen und ein Hotel geplant. Fertig werden könnte der Neubau dann Ende 2018 sein, kalkuliert Bucher. Zeitgleich mit Beginn des Abrisses soll der Bauantrag für das dort geplante Geschäfts- und Wohnhaus mit Hotel gestellt werden, gab Investor Martin Bucher von Bucher Properties nun bekannt.

Zwischennutzung à la "Puerto Giesing"

Bis in diesem Frühjahr der Abriss startet, stellt der Investor die fünf Ladengeschäfte ab sofort für eine kreative Nutzung mietfrei zur Verfügung. Mit dem vergleichbaren Kulturprojekt „Puerto Giesing“ in einem der ehemaligen Hertie-Häuser in München habe man bereits gute Erfahrungen gemacht, so Bucher. Die Stadt wolle mit der Zwischennutzung den Standort „gewinnbringend für die Pasinger nutzen“, sagte Jörg Kochmann von der Münchner Gesellschaft für Stadterneuerung (MGS). Aufgrund des erfolgreichen Kulturfestivals „Pasing by“ im vergangenen Sommer habe man vor allem nach Kreativen aus dem Stadtteil gesucht.

Zu den sieben Nutzern, die mit Mitteln aus der Städtebauförderung unterstützt werden, zählen die Bayerische Philharmonie, Kunstateliers sowie ein Mal- und Nähstudio. Auch die während des Kulturfestivals betriebene „Pelz Bar“ ist ab sofort wieder offen.  

mwh

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