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Soll saniert und neu genutzt werden: Die alte Kuvertfabrik Pasing. 

Lokalpolitiker begrüßen Engagement

Pasinger atmen auf: Kuvertfabrik bleibt erhalten - das sind die Pläne

Der neuer Eigentümer der Pasinger Kuvertfabrik stellt erste Pläne für den historischen Industriebau vor. Zusätzlich sollen 160 Wohnungen und eine Tiefgarage entstehen.

München - Um ihren Erhalt haben Pasinger Lokalpolitiker, Vereine und zahlreiche Bürger vehement gekämpft. Nun soll die ehemalige, denkmalgeschützte Kuvertfabrik – die „Kupa“ – saniert werden und ins Zentrum des geplanten Bauvorhabens an der Landsberger Straße 444 rücken. 

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Die vorläufigen Pläne für die Sanierung der Fabrik sowie für die Bebauung des umliegenden Areals haben der neue Eigentümer, die Bauwerk Development GmbH, und das Münchner Architekturbüro Allmann Sattler Wappner, das unter anderem auch die Pasing Arcaden entwickelt hat, dem Bezirksausschuss (BA) Pasing-Obermenzing vorgestellt.

Bis 2016 ein Tanzstudio untergebracht

Demnach sollen in den oberen Geschossen der Kupa Büroräume entstehen. Im Erdgeschoss könne sich der Bauherr Gastronomie und Gewerbe vorstellen, teilte BA-Mitglied Sven Wackermann (CSU) mit. Die endgültigen Pläne für die 1906 errichtete Fabrik, die 1992 stillgelegt wurde und in der zuletzt bis 2016 Ateliers und ein Tanzstudio untergebracht waren, seien aber noch offen, heißt es beim Bauherrn. 

Man wolle aber der Tatsache Rechnung tragen, dass die Kupa „stadtbildprägend und identitätsstiftend“ sei. Auf dem umliegenden Grundstück an der Ecke Landsberger Straße/Am Knie seien fünf neue Häuser mit rund 160 Wohnungen geplant. 

Fertigstellung 2021 geplant

Vorgesehen seien überwiegend Eigentumswohnungen, hieß es im BA. Außerdem werde das Grundstück weitestgehend mit einer einstöckigen Tiefgarage erschlossen, so Wackermann.

„Wir freuen uns, dass uns die Pläne in einer sehr frühen Phase vorgestellt wurden“, sagte Lokalpolitiker Wackermann. Grundsätzlich habe man gegen das Vorhaben keine Einwände, wünsche aber aus städteplanerischen Gründen eine Zufahrt zur Tiefgarage über die Josef-Felder-Straße. Auch die mögliche öffentliche Nutzung der Kupa im Erdgeschoss würde man begrüßen. Im Herbst soll die Baugenehmigung eingeholt werden. Der Startschuss sei 2019 und die Fertigstellung 2021 geplant, hieß es abschließend.

Die besten und wichtigsten Geschichten aus diesem Teil Münchens posten wir auch auf der Facebook-Seite „Pasing - mein Viertel“.

mwh

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