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Ein Münchner Gymnasium wurde wegen Pfefferspray evakuiert (Symbolfoto).

War es Pfefferspray?

„Undefinierbarer Geruch“: Münchner Gymnasium musste evakuiert werden

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Mit einem Großaufgebot musste die Feuerwehr am Montag eine Schule im Stadtteil Pasing evakuieren. Hundert Schüler klagten über brennende Augen und Atemprobleme, berichten Medien. 

München - Die Alarmierung „undefinierbarer Geruch“ legte am Montag den Betrieb des Maria-Ward-Gymnasium für zwei Stunden lahm. Kurz vor Mittag meldeten sich innerhalb kürzester Zeit mehrere Schüler der Schule und klagten über Husten und tränende Augen. 

Die Feuerwehr und der Rettungsdienst kontrollierten sofort die betroffenen Bereiche der Schule und führten dort Messungen durch. Hier wurden keinen nennenswert erhöhten Werte aufgenommen. 

Parallel wurden alle Schüler untersucht und dabei 54 Personen mit Hustenreiz und tränenden Augen herausgefiltert. Diese wurden durch Mitarbeiter des Rettungsdienstes und einen Notarzt begutachtet. Hierbei zeigte sich, dass die Symptome nach einiger Zeit abflauten, so dass alle Schülerinnen und Schüler vor Ort bleiben konnten. 

War es Pfefferspray?

Mit einem Großlüfter wurde das Schulgebäude zusätzlich Zwangsbelüftet um etwaige Spuren des ursächlichen Stoffes zu beseitigen. Nach etwa zwei Stunden wurde die Schule wieder frei gegeben und der Unterricht konnte fortgeführt werden. Die Ursache des Gases und der Hergang des Ereignisses wird durch die Polizei ermittelt.

Die besten und wichtigsten Geschichten aus diesem Teil Münchens posten wir auch auf der Facebookseite „Pasing – mein Viertel“.

Ein besonders fieser Pfefferspray-Fall beschäftigt aktuell die Polizei in Freising: Ein Unbekannter hat offenbar einen Hund mit Pfefferspray besprüht

ml


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