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Bauplan am Pasinger Bahnhof: Der Turm soll gut 50 Meter hoch werden und hauptsächlich Studenten eine günstige Wohnalternative bieten.

Auch für Fahrradplätze ist gesorgt

Hier sollen Münchens höchste Studentenbuden entstehen - doch es hagelt Kritik

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Am Pasinger Bahnhof soll ein neuer Wohnturm entstehen - vor allem mit Studentenbuden. Die Pläne wecken Kritik. Gut kommt dagegen an, dass eine Lösung für das Radlchaos winkt.

München - Und wieder gibt’s Wirbel um ein Hochhaus: Der Bezirksausschuss (BA 21) Pasing-Obermenzing ist von den Plänen der Bucher Properties GmbH an der Nordseite des Pasinger Bahnhofs wenig begeistert. 

Das Unternehmen, das auch das neue Wohn- und Geschäftshaus am Pasinger Marienplatz entwickelt hat, plant dort einen Wohnturm mit zwölf Stockwerken. Entstehen soll der Turm für „studentisches Wohnen“ auf einem vierstöckigen Sockel mit Büros, Geschäften und einem Café, hieß es bei der Präsentation im Bezirksausschuss.

München: Auf ehemaligem Weyl-Gelände soll auch „Fahrradforum“ entstehen

Auf dem rund 2500 Quadratmeter großen, noch nicht bebauten Grundstück des ehemaligen Weyl-Geländes (Gottfried-Keller-Straße), das direkt an den Ausgang des Wolkentunnels am Pasinger Bahnhof grenzt, sei außerdem ein „Fahrradforum“ geplant.

Vorgesehen seien 2700 Fahrradstellplätze, E-Bike-Ladestationen sowie Flächen für die Ausleihe und Reparatur von Rädern. Damit könne das Radlchaos am Bahnhof deutlich reduziert werden, freute sich der BA.

Kritik an Pasinger Wohnturm: Pläne gingen über Bebauungsplan hinaus

Kritik gab es aber eben für den rund 50 Meter hohen Wohnturm. Die Pläne gingen weit über den Bebauungsplan hinaus, hieß es.

Das Gebäude sei an dieser Stelle, die den Eingang zur denkmalgeschützten Exter-Kolonie markiere, viel zu hoch. Für eine Vergrößerung des Baurechts werde ein ordnungsgemäßes Bebauungsplanverfahren gefordert, hieß es dann abschließend.

München wächst weiter - nun wurde auch der Zeitpunkt bekanntgegeben, an dem die Marke von 1,85 Millionen Einwohnern erreicht werden soll.

Weil ihr Freund nach einem Volksfestbesuch brutal attackiert wurde, sendet seine Freundin einen emotionalen Facebook-Aufruf. Am Hauptbahnhof sind Polizisten zweimal angegriffen worden.

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