Wegen Stellwerkstörung: Ostbahnhof geperrt

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Großbaustelle am Pasinger Marienplatz: So soll das neue Wohn- und Geschäftshaus aussehen, das dort errichtet wird.

Stadtviertel-Serie

Viel Neues im Westen: Nächste Runde in Pasings Runderneuerung

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In den letzten Jahren hat sich das Pasinger Zentrum enorm verändert. Aber die Umbauten und Sanierungsprojekte im 21. Stadtbezirk sind noch lange nicht abgeschlossen. Dieses Jahr ist der Pasinger Marienplatz dran.

München - Am Pasinger Marienplatz entsteht ein Geschäftshaus mit 5600 Quadratmetern Einzelhandelsfläche, 16 Appartements sowie einem 110-Zimmer-Hotel. Auf Drängen der örtlichen Politik baut der Investor nun eine Tiefgarage mit 151 Stellplätzen. Fertig werden könnte das Projekt Ende 2018/Anfang 2019.

Neues Leben für die gute Stube

Bewegung kommt wohl zum Jahresende in den gegenüber der Großbaustelle am Marienplatz liegenden Altbau der Schwesternschaft Congregatio Jesuan der Planegger Straße 4. In den dazugehörenden Räumen in der Institutsstraße 1 residiert noch die Pasinger Polizeiinspektion. Der Umzug in den dreistöckigen Neubau an der Heimburgstraße, einen einsatztechnisch günstiger gelegenen Standort, wie es beim Spatenstich hieß, ist zum Jahresende geplant.

Gegenüber dem Pasinger Bahnhof wird es wohl im Sommer losgehen mit dem Neubau der Bäckerstraße 1. Anstelle des Flachbaus plant die German Estate Group GEG dort ein vierstöckiges Gebäude mit 2400 Quadratmetern Fläche für Geschäfte und Gastronomie sowie zwölf Wohnungen. Weiter gehören dazu ein Neubau mit 66 Eigentumswohnungen sowie die Sanierung des hinter dem Flachbau liegenden Wohn- und Ärztehauses.

Jubiläum in Pasing: Pfarrkirche Maria Schutz

Ein besonderes Jubiläum feiern die Pasinger in diesem Sommer mit ihrer Pfarrkirche Maria Schutz am Schererplatz, die am 28. Juli 1918 eingeweiht wurde. Das Gebiet rund um den Schererplatz ist eines der noch anstehenden Sanierungsprojekte im Stadtteil. Vorläufig bis Ende September 2018 bleiben der nördliche Schererplatz sowie die Bodenstedtstraße zwischen Bäckerstraße und östlicher Fahrbahn des Schererplatzes für den Autoverkehr gesperrt. Von der Testphase erhoffen sich die Planer mehr Sicherheit und mehr Aufenthaltsqualität rund um die Kirche und die dortige Grundschule.

Karlsgymnasium in Pasing

Starten soll in diesem Jahr der Ausbau des Karlsgymnasiums. Die Schule am Stadtpark soll fünfzügig werden und dafür zwölf neue Klassenzimmer bekommen. Auch eine neue Dreifachturnhalle ist geplant.

Pasinger Viktualienmarkt

Wünschen würde sich der Bezirksausschuss (BA) Pasing-Obermenzing, dass die Stadt in diesem Frühjahr die Bau- und Detailplanung für den Pasinger Viktualienmarkt in Auftrag gibt. Der deutlich in die Jahre gekommene Markt an der Bäckerstraße, der saniert und umgestaltet werden soll, bräuchte nach Meinung der Lokalpolitiker und Standbetreiber dringend Toiletten, aber auch gastronomische Angebote für feierliche Anlässe im benachbarten Bürgerbüro.

In die Jahre gekommen: Der beliebte Pasinger Viktualienmarkt muss dringend saniert werden.

Gibt es Pläne für die Nordseite am Pasinger Bahnhof?

Allmählich ungeduldig wird man in Pasing, was die Pläne der Stadt für die Nordseite des Pasinger Bahnhofs betrifft. „Ein Trauerspiel“, heißt es dazu im BA. Eine zwischenzeitlich geplante Bus-Wendeschleife ist wohl wieder vom Tisch. Bis März sollte die versprochene, abschließende Beschlussvorlage zur Gestaltung des Bereichs um die August-Exter-Straße nun vorliegen, hofft man.

Mit Spannung erwartet man im Bezirk außerdem die Pläne der Stadt für den eindringlich geforderten S-Bahnhalt an der Berdux-Straße im neuen Wohngebiet Paul-Gerhardt-Allee. Die Stadt hatte 2017 zugestimmt, eine Machbarkeitsstudie in Auftrag zu geben. In Pasing hofft man, dass dazu dieses Jahr noch ein Ergebnis vorliegt. Das Neubaugebiet an der Paul-Gerhardt-Alleezählt zu den größten Projekten im Bezirk. Die ersten der rund 2400 geplanten Wohnungen sollen heuer bezugsfertig sein.

Stückgutgelände in Pasing

Auch auf dem ehemaligen Stückgutgeländean der Ecke Offenbach- und Landsberger Straße könnten die ersten der rund 340 Wohnungen bezogen werden, die die Wohnbaugesellschaft GWG dort errichtet.

Unklar ist noch, wie es mit dem Areal weitergeht, auf dem der ehemalige Kopfbau gestanden hat. Diesen historischen Bau hätten die Pasinger gerne als Kulturzentrum behalten. Nun soll diese Aufgabe ein Neubau erfüllen, für den die konkrete Planung im Laufe dieses Jahres erwartet wird.

Von Monika Wehrl-Herr

Die Stadt München will zwar grundsätzlich mehr für Fahrradfahrer tun, doch die Außenbezirke kommen da oft zu kurz.Beim neuen Radl-Plan der Stadt: fühlen sich die Pasinger abgehängt.

Die besten und wichtigsten Geschichten aus diesem Teil Münchens posten wir auch auf der Facebook-Seite „Pasing – mein Viertel“.

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