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In die Jahre gekommen: Der beliebte Pasinger Viktualienmarkt muss dringend saniert werden.

Bezirksausschuss fordert Maßnahmen von der Stadt

Pasinger Viktualienmarkt: Angst um die Fördergelder

Der mehr als einhundert Jahre alte Pasinger Viktualienmarkt ist ein beliebtes Zentrum. Die Sanierung der deutlich in die Jahre gekommenen Stände und des Platzes an der Bäckerstraße wird aber voraussichtlich frühestens 2021 kommen.

Der Bezirksausschuss (BA) Pasing-Obermenzing befürchtet, dass der Stadt Städtebaufördergelder, die für das Sanierungsgebiet Pasing abgerufen werden könnten, womöglich verloren gehen. Die Stadtteilpolitiker haben deshalb ein Bündel an Forderungen aufgestellt.

Das Förderprogramm für den Stadtteil laufe bereits 2020 aus, berichtete Maria Osterhuber-Völkl (CSU). Einstimmig forderte das Bürgergremium, dass der Stadtrat prüfen solle, wie die Fördermittel dennoch sichergestellt werden könnten.

Für die Übergangszeit bis zur Sanierung der Markthallen, bei denen vor allem Hygiene- und Brandschutzmängel festgestellt worden waren, fehlt nach Meinung des Bürgergremiums zudem noch der geeignete Platz. Bislang sei die Verlagerung des Marktes auf das Gelände der Pasing Arcaden vorgesehen. „Das ist aber nicht ohne Probleme für die Marktleute machbar“, sagte Osterhuber-Völkl. So könnte es für manchen Anbieter schwierig werden, während der Arcaden-Öffnungszeiten ebenfalls regelmäßig zu öffnen. Die Stadtverwaltung soll nun prüfen, ob nicht eine Zwischenlösung mit der Sperrung des Teilstücks der Straße Am Schützeneck zwischen Bäcker- und Gleichmannstraße machbar sei.

Abschließend fordert der BA, die Zufahrt über die Straße Am Schützeneck, die voller Löcher sei, zu sanieren, sowie das Problem fehlender Toiletten auf dem Markt möglichst bald zu beheben. Die Attraktivität des Marktes, den in der Mitte das „Brunnenbuberl“ des Pasinger Künstlers Hans Osel schmückt, steige mit dem gastronomischen Angebot. „Dazu fehlen aber die öffentlichen Toiletten“, sagte Osterhuber-Völkl. Die stellvertretende BA-Vorsitzende schlug vor, diesen ehemals vorhandenen Service zum Beispiel in den Hallen der ehemaligen Freibank wieder zu schaffen.

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