Beängstigendes Verschwinden von Mutter (41) und Tochter (16): Wie vom Erdboden verschluckt

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Sperrung inzwischen aufgehoben

Video: Brutale Platznot nach Stammstrecken-Chaos

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  • Kathrin Garbe
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  • Miriam Sahli-Fülbeck
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München - Zwischen der Donnersberger Brücke und Pasing war am Montagnachmittag ein S-Bahn-Chaos ausgebrochen. Die Sperrung wurde aufgehoben, es gab noch lange ein Problem - mit der Enge.

Als Grund für den Stillstand meldete die S-Bahn München zunächst "Personen im Gleisbereich", ein wenig später einen Polizeieinsatz und

All diese Menschen wollten in die Tram 19 Richtung Pasing einsteigen. Es passen aber nicht alle rein.

schließlich einen Notarzteinsatz. Der Streckenabschnitt zwischen Donnersberger Brücke bis Pasing war gesperrt. Wer die Möglichkeit hatte, stieg auf andere öffentliche Verkehrsmittel um.

Wie zwei Redakteurinnen berichteten, schimpften die gestrandeten Fahrgäste, Lokführer waren ratlos, wie lange das Chaos andauern könnte. Menschentrauben wurden an den Haltestellen zurückgelassen, sie passten nicht mehr in die Tram-Bahnen der Linie 19 Richtung Pasing. Als die Züge abends wieder fuhren, quetschen sich etwa in den Regionalzug RB 59453 (Richtung Garmisch-Partenkirchen über Pasing, Tutzing und Weilheim) so viele Menschen in die Gänge, dass niemand mit plötzlichem Schwindelgefühl oder Atemnot mehr Platz gehabt hätte, umzukippen. Die Szenen sahen brutal aus. Pendler, die sich noch in einen Regionalzug schieben wollten, schrien die Leute im Zug an, ihnen Platz zu machen. Und die Fahrgäste im Inneren des Zuges brüllten die Draußenstehenden an, nicht mehr einzusteigen. Auch ein Bahnmitarbeiter schrie die Kunden an, nicht mehr einzusteigen und Platz zu machen, damit die Türen schließen.

Sehen Sie ein Video des dichten Gedränges im Regionalzug

Dasselbe Chaos spielte sich eine Stunde später erneut im Regionalzug nach Garmisch-Partenkirchen ab. Ein Redakteur unserer Onlineredaktion beschreibt die Szenen mit den Worten "Wie in der Sardinenbüchse". Leute wurden nicht mehr in den Zug gelassen, wartende Fahrgäste öffneten die Türen, weil die Luft zu stickig war. Menschen klagten über Platznot. Ein Mitarbeiter herrschte die Gäste an. Beinahe schon ironisch die Durchsage: "Wir wünschen Ihnen trotz der Unannehmlichkeiten eine gute Fahrt."

Zwei Passagiere berichteten unserer Onlineredaktion, dass sie eigentlich den Regionalzug gegen 16.40 Uhr nehmen wollten. Doch erst drei Stunden später durften sie zusteigen, da alle Züge maßlos überfüllt waren.

Die S-Bahnen fahren inzwischen folgendermaßen

Die Verkehrslage hat sich weitestgehend normalisiert, meldete die S-Bahn München am Montagabend um 21 Uhr.

Rechnen Sie aber damit, dass auf den Außenästen Züge vorzeitig beginnen beziehungsweise enden.

sah/kg/fr 

Rubriklistenbild: © Garbe

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