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Alexander Reissl (SPD) leitete die Bürgerversammlung in Obermenzing.

Sicherheit vor allem für Kinder

Verkehr & Schulweg: Das bewegte die Menziger bei der Bürgerversammlung

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Bei der Bürgerversammlung im Münchner Westen war Schulwegsicherheit ein Hauptthema. 

München - Die Verkehrssituation in Obermenzing zwischen Pasinger Bahnhof und Verdistraße und vor allem die damit verbundene Sicherheit ihrer Kinder auf dem Radweg beschäftigt viele Anwohner im Stadtteil. Allein zum Thema „Sicherer Schulweg per Rad“ stellten zwei besorgte Mütter fünf der insgesamt 26 Anträge, über die SPD-Stadtrat Alexander Reissl auf der diesjährigen Bürgerversammlung in Obermenzing abstimmen ließ. Mehrheitlich stimmten die Teilnehmer ihnen zu – nun muss sich die Stadtverwaltung mit ihnen befassen.

Um ihre Kinder auf dem Radweg zu den Schulen nördlich und südlich des Pasinger Bahnhofs besser geschützt zu wissen, forderten die zwei Antragstellerinnen unter anderem, dass auf dem Weg entlang der Offenbachstraße auf Höhe der drei Einfahrten der Pasing Arcaden schmale Poller aufgestellt werden sollen. Damit könne verhindert werden, dass diese Stellen immer wieder als Park- und Rangierzonen genutzt würden, meinten sie. Eine deutlichere Markierung am besten in roter Farbe wünschten sie sich außerdem für die Seitenstraßen, die den Radweg entlang der Meyerbeer-/Offenbachstraße bis zur Kreuzung Landsberger Straße querten.

„Wir laden Sie ein, Ihre Vorschläge Punkt für Punkt abzugehen und zu schauen, was machbar ist“, schlug Peter Geck, der Verkehrssicherheitsbeauftragte im Kreisverwaltungsreferat, den besorgten Eltern im Abschluss an die Abstimmung vor.

Wenig Hoffnung machte der Referent jedoch den Bürgern, die seit Monaten auch im Bezirksausschuss Pasing-Obermenzing immer wieder ein Durchfahrtsverbot für Lkw nördlich des Pasinger Bahnhofs vor allem zwischen Theodor-Storm-Straße und Wensauer Platz, aber auch in der Grandl- und Marsopstraße forderten. Man habe in den vergangenen Monaten mehr als 20 Verkehrszählungen durchgeführt und zuletzt auch mit einem Zählgerät eine Woche lang 24 Stunden am Tag das Fahrzeugaufkommen gemessen, berichtete Geck. Herausgekommen sei dabei, dass der durchschnittliche Lkw-Verkehr „so gut wie nicht vorhanden war“. Damit fehle freilich die rechtliche Handhabe, ein Lkw-Verbot für diese Straßen auszusprechen, sagte der Referent. 

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