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Am Neujahrsmittag wurden vier Kinder durch einen Böller verletzt.

Unfall in Pasing am Neujahrsmittag

Vier Kinder wollen Böller vor Wind schützen - dann passiert das Drama

Drama am Neujahrsmittag in Pasing: In der Richard-Riemerschmid-Allee wurden vier Kinder durch einen einzigen Böller verletzt.

München - Wie die Feuerwehr mitteilt, zündeten vier Kinder am Neujahrsmittag in der Richard-Riemerschmid-Allee einen anscheinend ungeprüften Silvesterböller. Alle vier erlitten dabei ein Knalltrauma, sowie Verletzungen an den Händen. 

Die vier Kinder im Alter von elf bis 14 Jahren wollten im Innenhof eines Gebäudekomplexes ihre noch übrigen Böller zünden. Dabei handelte es sich um ein Geschwisterpärchen und dessen Freunde. Einer von ihnen hatte noch einen anscheinend ungeprüften Böller. 

Sie stellten sich im Kreis auf, um diesen vom Wind zu schützen. Dabei hielten sie ihre Hände vor den Feuerwerkskörper. Einer der Buben zündete den Böller, und dieser explodierte sofort. Alle vier erlitten dabei ein Knalltrauma und Verbrennungen an den Händen. Ein Bub zog sich Verbrennungen im Brustbereich zu. 

Sie wurden vor Ort durch das Notarztteam Großhadern sowie den Rettungswagenbesatzungen von Berufsfeuerwehr, der Aicher Ambulanz und des Roten Kreuzes versorgt. Die Kinder sowie die unter Schock stehende Mutter des Geschwisterpaares wurden zur weiteren Behandlung in Münchner Kliniken gebracht.

Die Einsätze in der Münchner Silvesternacht haben wir hier zusammengefasst.

mm/tz

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