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CETA-Abstimmung: „Schwarzer Tag für die Demokratie“

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Prof. Dr. Klaus Buchner, Europa-Abgeordneter der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP).
Prof. Dr. Klaus Buchner, Europa-Abgeordneter der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP). © privat

Das Europäische Parlament hat grünes Licht für das kanadisch-europäische Freihandelsabkommen CETA gegeben. MdEP Prof. Dr. Klaus Buchner (ÖDP) äußerte sich dazu.

Bei der Abstimmung stimmten 408 Abgeordnete für den Vertrag, 254 stimmten dagegen und 33 enthielten sich.

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Prof. Dr. Klaus Buchner, Mitglied des Europäischen Parlaments für die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) zum Ergebnis der Abstimmung: „Heute ist ein schwarzer Tag für die europäische Demokratie. CETA steht für einen rückschrittlichen und unfairen Handel. Dieses Abkommen wurde hinter verschlossenen Türen von Konzernlobbyisten am Bürger vorbei entworfen und wird ihre demokratischen Rechte im Staat und vor allem in Gemeinden einschränken. Nun müssen wir uns auf das Dienstleistungsabkommen TiSA fokussieren, das beinahe fertig verhandelt ist und denselben marktkonformen Prinzipien huldigt wie CETA“.

Prof. Buchner: „Weiteres gefährliches Freihandelsabkommen TiSA droht“

Der Europa-Abgeordnete plädiert stattdessen für eine neue, faire und mit europäischen Grundwerten konforme

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The Greens I EFA in the European Parliament.

Handelspolitik, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt und nicht von Profitgier und Ausbeutung getrieben wird. „Unsere Handelspolitik muss sich auf gemeinsamen, multilateralen Handel mit allen Ländern stützen. Dabei muss das europäische Vorsorgeprinzip im Zentrum stehen. Waren müssen ökologisch und nachhaltig produziert und bindende Arbeitnehmerrechte in Handelsverträgen auf beiden Seiten festgeschrieben werden. Die Einhaltung der Menschenrechtscharta muss bei allen Handelsbeziehungen garantiert sein; letztendlich brauchen wir einen finanziellen Ausgleich, der die Kluft zwischen Gewinnern und Verlierern von Handelsverträgen verringert“, so der ÖDP-Politiker.

Rede vor der Endabstimmung zu CETA vom 15.02.2017:

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