+
Sternekoch Holger Stromberg gibt sein „Curry 73“ auf. 

Büro- und Gewerbegelände soll rein

Aus für „Curry 73“ - Umzug in die Innenstadt? 

  • schließen

Das Aus für die Currywurst? Vielleicht doch nicht. Denn auch wenn Sternekoch Holger Stromberg sein „Curry 73“ in Ramersdorf mit viel Wehmut aufgeben muss, schaut er sich bereits nach einer neuen Bleibe um.  

München - Ärgerlich sei es schon, sagt Holger Stromberg (45). Mehr als acht Jahre betrieb der Ex-Koch der Fußball-Nationalmannschaft und einst jüngste Sternekoch Deutschlands das Curry 73 in der Balanstraße 73 in Ramersdorf. Doch jetzt müssen er und seine Frau Nikita (40) aus dem Pförtnerhäuschen des ehemaligen Infineon-Werksgeländes raus.

Ein Investor, die Allgemeine Südboden Grundbesitz AG, baut das Areal schon seit 2007 zum Büro- und Gewerbegelände um. „Unser Vertrag wäre eh ausgelaufen. Wegen der Umbauarbeiten haben wir uns jedoch schon auf einen um ein halbes Jahr früheren Auszug geeinigt“, sagt Stromberg. Streit habe es nicht gegeben, auch wenn die endende Ära ihm schon ein bissl Wehmut bereitet. Stromberg betreibt auf dem gleichen Areal zwei Event-Locations – beim selben Vermieter.

Am Freitag, 20. Oktober, steigt die Abschiedsparty für die Bude. Doch der Spitzenkoch schaut sich schon nach einer neuen Bleibe für sein Curry 73 um. Ihn zieht es Richtung Marienplatz, wie er uns verraten hat. Er stehe derzeit mit zwei möglichen Vermietern in der Innenstadt in Verhandlung, so Stromberg. Der Sternekoch hofft, dass ihm auch der ein oder andere ­Stammkunde so treu bleibt. Das Aus für die Currywurst – so endgültig ist es also vielleicht doch nicht…

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Neuer Bereich für Innenraum: Kommt jetzt die große MVV-Reform?
Ringe, Zonen, Streifen – den komplizierten Tarifkreis kennt jeder, der in München mit S- und U-Bahn, Bus oder Tram unterwegs ist. Das könnte sich bald ändern.
Neuer Bereich für Innenraum: Kommt jetzt die große MVV-Reform?
Roecklplatz-Anwohner sind ratlos: Woher kommt dieser Hass gegen uns?
Zahlreiche Hassbotschaften werden am Roecklplatz an die Mauern und Wände geschmiert. Die Bewohner überlegen, Sicherheitsvorkehrungen zu treffen - und sind ratlos.
Roecklplatz-Anwohner sind ratlos: Woher kommt dieser Hass gegen uns?
Zwei Jahre nach Todesdrama: Karl-Heinz Zacher über das Leben ohne seine Nina
Nina Zacher, die ehemalige Wirtin der St. Emmeramsmühle in Oberföhring, verstarb an ALS. Jetzt hat Karl-Heinz Zacher die Geschichte seiner Frau in einem Buch …
Zwei Jahre nach Todesdrama: Karl-Heinz Zacher über das Leben ohne seine Nina
Sofa in Flammen - Feuerwehr muss Wohnungstür aufbrechen
Am frühen Sonntagabend musste sich die Münchner Feuerwehr gewaltsam eine Wohnung im Münchner Stadtteil Bogenhausen öffnen. Zum Glück war niemand zu Hause!
Sofa in Flammen - Feuerwehr muss Wohnungstür aufbrechen

Kommentare