Polizei ermittelt

Busfahrer auf Chaos-Fahrt: Drei Kinder verletzt

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München - Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen, weil ein Busfahrer, der für die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) tätig ist, Unfallflucht begangen haben soll – drei Kinder waren zuvor verletzt worden.

Nach Angaben aus dem Präsidium war der 66 Jahre alte Fahrer am Montag, 11. Juli, mit einem Bus der Linie 195 auf dem Hugo-Lang-Bogen (Neuperlach) unterwegs. In Fahrtrichtung Michaelibad kam er gegen 16.10 Uhr kurz nach der Station Alois-Hahn-Weg zu weit nach rechts und touchierte mit dem Außenspiegel einen abgestellten Anhänger. Der Busfahrer trat daraufhin voll auf die Bremse. Danach stieg er aus, hob seinen beschädigten Außenspiegel auf und setzte seine Fahrt fort, ohne sich danach zu erkundigen, ob es durch die Vollbremsung Verletzte gegeben hatte.

Dies war jedoch der Fall: Drei Schulkinder waren im Bus gestürzt, zwei davon mussten noch am gleichen Tag in einer Klinik wergen Gehirnerschütterungen und Prellungen behandelt werden. Angezeigt wurde der Fall erst vier Tage später. Nach bisherigen Ermittlungen war die Fahrweise des Busfahrers zuvor bereits auffällig. So seien Haltestellen nicht angefahren, dafür aber ein Zeitungskasten gerammt worden. Der routinierte Fahrer hat ausgesagt, sich sein Verhalten nicht erklären zu können. Er ist vorerst freigestellt. Die Polizei (089/62 16-33 22) bittet mögliche Zeugen um Hinweise.

Rubriklistenbild: © Kurzendörfer Reinhard

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