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Standortsuche : Wo findet der Kulturstrand im Jahr 2017 statt? 

Standortsuche geht weiter

Kulturstrand am Ostpark ist keine Option

München - Der Plan, den Ostpark als Alternativstandort für den Kulturstrand ins Spiel zu bringen, ist ad acta gelegt. Das KVR teilt in einem Schreiben an den BA Ramersdorf-Perlach mit, die Pläne seien vom Tisch.

„Es ist derzeit nicht mehr beabsichtigt, den Ostpark für 2017 vorzuschlagen“, heißt es in einer aktuellen Mitteilung des Kreisverwaltungsreferats (KVR) an den Bezirksausschuss (BA) Ramersdorf-Perlach. Zunächst hatte es geheißen, der Park in Neuperlach sei als möglicher Standort denkbar. In den vergangenen beiden Jahren hatte der Kulturstrand am Vater-Rhein-Brunnen an der Isar stattgefunden. Der Standort an der Ludwigsbrücke dürfte auch für 2017 die wahrscheinlichste Option sein.

Der Ostpark hingegen ist aus dem Rennen. Um die beliebte Sommerveranstaltung mit Sand und Bars, Chillout-Zone, DJs und Live-Musik in der großen Grünanlage zwischen Perlach, Berg am Laim und Trudering platzieren zu können, bräuchte man noch umfangreiche Abstimmungen, heißt es vom KVR. Vor allem mit dem Eigentümer des Ostpark-Areals, dem Gartenbaureferat. Im Stadtteilparlament hat man außerdem erfahren, dass wohl auch „logistische Gründe“ zu der neuen Einschätzung geführt haben. Der BA hat jedenfalls die Beratungen über den Ostpark als Standort für den Kulturstrand, die nächste Woche stattfinden sollten, wieder abgesagt. Schon 2015 war der Ostpark als ein möglicher Standort für den Kulturstrand vorgeschlagen worden.

Der Stadtrat hatte die Freiluftveranstaltung auf Antrag der CSU zuletzt nur für ein Jahr genehmigt. Daher steht man im Kreisverwaltungsreferat nun erneut vor der Standortfrage für die nächsten Jahre. Eine Entscheidung soll möglichst bald fallen. Das Thema ist auf alle Fälle für die Dezembersitzung des Stadtrats eingeplant.

ick

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