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Allianz sagt Ade: Die Gebäude an der Fritz-Schäffer-Straße werden wohl abgerissen.

München/Neuperlach

Allianz muss ausziehen - Mietvertrag nicht verlängert

Die Allianz-Versicherung verlässt Neuperlach. Die Gebäude sollen abgerissen werden. 

München - Die Allianz-Versicherung verlässt Neuperlach. Das Unternehmen wird den bis Ende 2020 laufenden Mietvertrag für das Bürogebäude an der Fritz-Schäffer-Straße 9 nicht verlängern. Dort sitzen derzeit verschiedene Allianz-Tochterunternehmen. Sie sollen zusammen mit ihren Mitarbeitern an den Allianz-Standort in Unterföhring umziehen.

Allianz Neuperlach - Gebäude sollen abgerissen werden 

Aufgrund der anstehenden Veränderungen hat der bisherige Eigentümer die beiden Gebäude aus den 1970er- und 1980er-Jahren vor Kurzem verkauft. Der neue Besitzer will die Immobilien offenbar abreißen lassen. Jedenfalls klopft er bei der Stadt gerade die Bedingungen für den Neubau eines Bürogebäudes mit Tiefgarage ab. Laut Architekt Burkhard Junker vom Büro HPP Architekten sind die Flächen der bestehenden Bauten wegen „zu viel ungenutztem Luftraum“ einfach nicht mehr effizient genug.

Vor einem Neubau werde es wohl noch einen Architektenwettbewerb geben, sagt Junker. Gemäß gültigem Bebauungsplan sind auf dem Grundstück derzeit nur Büros möglich. Allerdings könnte man sich in der Nähe zum Hanns-Seidel-Platz sicher auch gut eine Co-Working-Bebauung, eine Mischung aus Wohnen und Büros vorstellen. Vorausgesetzt die Stadt macht mit. Die Entscheidung hierfür soll möglichst bis Jahresende fallen. 

Die Allianz ist einer der weltgrößten Kapitalanleger und Vermögensverwalter: Gut zwei Billionen Euro eigenes und fremdes Geld hat der Konzern in Obhut. Vorstandschef Bäte weiß, dass das politischen Initiativen Angriffsflächen bietet.

Aufregung an der Allianz Arena: Bei einer Audi-Cup-Partie des FC Bayern fand eine Großrazzia statt. Der FC Bayern München will „entsprechende Konsequenzen ziehen“.

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