Und der Polizei ist er auch bereits bekannt

Münchner ist völlig high auf Elektroboard unterwegs

München - Ein Münchner hat die Aufmerksamkeit der Polizei auf sich gezogen, weil er mit einem Elektroboard unterwegs war. Längst nicht das einzige Illegale, was er als Hobby betreibt.

Wie die Polizei mitteilt, haben die Beamten den 40-jährigen Münchner am frühen Donnerstagabend auf der Rosenheimer Straße gestoppt. Der Mann war mit einem sogenannten Elektroboard (elektronischem Skateboard) unterwegs und überquerte gerade die Kreuzung zur Anzinger Straße. Sein Gefährt zog die Aufmerksamkeit der Polizisten auf sich, sie kontrollierten den Fahrer. 

Dabei stellte sich heraus, dass das Elektroboard-Fahren ohne Zulassung und Führerschein nicht das einzige illegale Hobby ist, das der Mann betreibt. Die Beamten führten einen Drogentest durch, der positiv ausfiel. Der 40 Jährige gab dann auch zu, öfters Marihuana zu konsumieren. Die Weiterfahrt mit dem Board wurde natürlich unterbunden. Er musste sich einer Blutentnahme unterziehen.

Die Ermittlungen brachten zudem das Ergebnis, dass der Mann kein Unbekannter für die Polizei ist. Erst fünf Tage zuvor war er als Fahrer eines Lieferwagens kontrolliert worden. Auch hier stand er unter Drogeneinfluss und wurde angezeigt. 

Ihn erwartet nun ein Verfahren wegen eines Vergehens gegen das Pflichtversicherungsgesetz, wiederholtes Fahren unter Drogeneinwirkung und Fahren ohne Zulassung. 

Bei dem Elektroboard handelt es sich um ein Kraftfahrzeug, da die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit mehr als 6 km/h beträgt. Beim vorliegenden Modell kann zwischen zwei Geschwindigkeitsmodi gewählt und eine Höchstgeschwindigkeit von 10 km/h erreicht werden. Da es sich um ein Kraftfahrzeug handelt, ist für das Führen auf öffentlichem Verkehrsgrund eine Fahrerlaubnis der Klasse B notwendig.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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