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Die Mauer in Neuperlach bleibt, einen weiteren Runden Tisch findet das Sozialreferat unnötig. 

Sozialreferat lehnt ab

Neuperlacher Mauer: Kein runder Tisch

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Sie sorgte im November weltweit für Aufsehen: die umstrittene Neuperlacher Mauer zwischen einer Flüchtlingsunterkunft und Anwohnerhäusern. Das Sozialreferat 

Die Linke-Stadträte Cetin Oraner und Brigitte Wolf beantragten daraufhin, einen Runden Tisch einzurichten, an dem alle Betroffenen gemeinsam nach einer Lösung ohne Mauer suchen könnten. 

Sozialreferentin Dorothee Schiwy (SPD) teilte am Mittwoch mit, dass die Errichtung der Mauer das Konsens-Ergebnis eines Runden Tischs im Juni war, der von Bürgermeisterin Christine Strobl (SPD) geleitet war. Seither hätten sich „keine neuen Argumente oder Interessen ergeben“, schreibt Schiwy. Zudem liege der Errichtung der Lärmschutzwand ein gerichtlicher Vergleich zugrunde. Und: Die Berichterstattung über die Wand habe sich „inzwischen versachlicht und beruhigt“. Aus diesen Gründen halte das Sozialreferat einen weiteren Runden Tisch „nicht für zielführend“. 

Einen Antrag der Stadtrats-Grünen, die Mauer abzureißen, hatte die Stadt mit Verweis auf den Schallschutz kürzlich abgelehnt – obwohl in die Unterkunft statt der geplanten 160 jetzt nur 80 Flüchtlinge einziehen sollen. An der Mauer wurden Erdhügel aufgeschüttet und Grün gepflanzt. 

Lesen Sie auch: Kritiker der Neuperlacher Mauer tritt im Bezirksausschuss zurück sowie „Schwarz-grüne Koalition in Ramersdorf-Perlach zerbrochen“.

chu

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