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Die mutmaßlichen Täter und die Opfer.

Drei junge Männer abgeführt

Michaelibad: Französinnen (14) sexuell belästigt - Anzeige 

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München - Drei junge Männer fassen zwei Mädchen im Schwimmbad an die Brust und die Oberschenkel. Die wenden sich an den Bademeister, der die Polizei verständigt. Nun gibt es eine Anzeige.  

Zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen haben junge Asylbewerber im Michaelibad Mädchen in sexueller Weise belästigt.

Schauplatz war einmal mehr das Außenbecken: Diesmal wurden zwei französische Austauschschülerinnen (beide 14 Jahre alt) Opfer eines Übergriffs. Drei junge afghanische Asylbewerber (16, 21 und 23 Jahre) langten den Mädchen im Wasser an den Po und an die Brüste. Die Mädchen suchten sofort Schutz beim Bademeister - bis die Polizei eintraf, die die drei Afghanen noch im Wasser antraf. Sie mussten sich anziehen und wurden sofort festgenommen. Alle drei wurden wegen einer Beleidigung auf sexueller Grundlage angezeigt und nach der Sachbearbeitung wieder entlassen.

Bereits am 9. Januar war im Bereich der Rutschen und später im Außenbecken eine 19-Jährige von drei jungen Syrern verfolgt und mehrfach am Po berührt worden. Ein 15-Jähriger langte ihr in die Badehose und den Intimbereich. Auch die kleine Schwester (14) wurde belästigt. Zusammen flohen die beiden zum Bademeister, der schließlich die Polizei rief.

Bei den Stadtwerken macht man sich viele Gedanken um das Problem. Bereits seit dem Jahr 2013 werden auch in diesem, speziell für junge Leute sehr attraktiven Bad, Benimmregeln in sieben Sprachen verteilt. Darin kommt auch die Akzeptanz von Frauen - egal in welcher Kleidung oder Funktion - zur Sprache. „Wir drucken gerade eine Neuauflage“, sagt Bäderchefin Christine Kugler. Und sie hat neue Pläne: „Wir würden gern in Absprache mit dem Jugendamt und dem Sozialreferat das Thema speziell bei den Gruppenabenden der unbegleiteten, minderjährigen Flüchtlinge ansprechen.“ Zudem wurde die Aufsicht in den Bädern verstärkt.

Dorita Plange 

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