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Ärgernis: An einem Altglas-Container an der Münchner Freiheit türmten sich wochenlang Flaschen. 

Ärger im Bezirksausschuss

Berg an Altglas in Altschwabing

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München - Berge von Altglas an der Münchner Freiheit stinken dem Fraktionssprecher der Freien Wähler im Bezirksausschuss (BA) Schwabing-Freimann, Horst Engler-Hamm.

Seit Wochen türmten sich Flaschen auf und um den Container, der hier aufgestellt ist, teilte er der Redaktion mit. Der BA-Politiker argwöhnt, dass dies sogar eine Ursache der Rattenplage sein könnte, derentwegen der Kinderspielplatz seit Monaten gesperrt sei – eine Annahme, der man im Umweltreferat widerspricht. Doch Besserung ist in Sicht: Der Spielplatz, so hofft man im Umweltreferat, werde bald wieder offen sein, und gegen den Flaschenberg hat das Entsorgungsunternehmen Remondis Maßnahmen eingeleitet. Auf Anfrage dieser Zeitung teilte Remondis mit, dass ein zweiter Container die Situation entspannen soll.

Die Wertstoff-Sammelstelle an der Münchner Freiheit ist eine Besonderheit in München. Hier hat Remondis nicht die üblichen drei Kubikmeter großen Altglas-Sammelcontainer aufgestellt, sondern sogenannte „Umleerbehälter“, die nur einen Kubikmeter fassen. Der Grund: Wegen Tram-Oberleitungen am Standplatz kann das Entsorgungsfahrzeug nicht mit einem Kran arbeiten, wie es bei den großen Behältern nötig ist. Die kleineren Container mit vier Rädern werden direkt wie bei der Müllabfuhr am Fahrzeug eingehängt und geleert.

Bis zum Sommer sei das zweimal wöchentlich geschehen, berichtet Remondis-Sprecherin Anna Ephan. Seit dem Sommer leere man dreimal wöchentlich (Montag, Mittwoch und Freitag), „denn auch unsere Mitarbeiter haben beobachtet, dass dieser Standplatz ständig überfüllt ist“. Nun habe man veranlasst, dass „unverzüglich ein zusätzlicher Behälter aufgestellt wird, um den öffentlichen Standplatz zu entlasten“, so Ephan weiter. Sie verspricht: „Wenn dies keine Besserung bringt, werden wir erneut den Turnus für diesen Standplatz erhöhen.“

Warum derart große Mengen an Altglas ausgerechnet an diesem Ort anfallen, gibt den Entsorgungs-Experten Rätsel auf. Der Verdacht: Ein Teil der leeren Flaschen könnte aus den umliegenden Gastronomiebetrieben stammen. Doch das, so Ephan, sei egal. „Es ist auf jeden Fall unsere Aufgabe, dafür zu sorgen, dass der Platz ordentlich aussieht.“ 

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