Polizeieinsatz in Aufnahmeeinrichtung

Asylbewerber gehen auf Polizisten los

München - Zwei Asylbewerber, die in einer Aufnahmeeinrichtung in Freimann eigentlich Hausverbot hatten, sorgten am Freitag für einen Polizeieinsatz.

Sie hatten Hausverbot in der Aufnahmeeinrichtung in Freimann - trotzdem kehrten zwei Asylbewerber am Karfreitag dorthin zurück. Und sorgten für einen Polizeieinsatz.

Am Freitag gegen 14.00 Uhr wurden Polizeibeamte der Polizeiinspektion 47 (Milbertshofen) vom Sicherheitsdienst der Aufnahmeeinrichtung in der Heidemannstraße zur Unterstützung gerufen, um ein vorliegendes Hausverbot gegen zwei syrische Asylbewerber im Alter von 20 und 22 Jahren durchzusetzen.

Nach Auskunft des Sicherheitsdienstes war es bereits im vorangegangenen Zeitraum mit den beiden Personen zu Problemen gekommen, weshalb die Polizei verständigt wurde.

Nachdem die Beamten die beiden aufforderten, die Unterkunft zu verlassen, dachten die gar nicht daran. Im Gegenteil: Sie verhielten sich laut Polizei weiterhin aggressiv. Der 22-Jährige versuchte, ein metallenes Stockbett in Richtung der Beamten zu kippen, was allerdings verhindert werden konnte.

Bei dessen vorläufiger Festnahme wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte wurde der 22-jährige Asylbewerber laut Polizei am Fuß verletzt. Die Beamten blieben unverletzt.

Der 22-Jährige wurde in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt und dem Ermittlungsrichter zur Entscheidung der Untersuchungshaft vorgeführt. Der Ermittlungsrichter erließ einen Haftbefehl.

Gegen den 20-Jährigen wurde seitens des Sicherheitsdienstes Strafantrag wegen Hausfriedensbruchs gestellt. Nach der polizeilichen Sachbearbeitung wurde dieser wieder entlassen.

mm/tz

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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