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Die Vergangenheit: Das Gelände, auf dem jetzt das Schwabinger Tor entsteht, war einst was für die frühen Vögel und die späten Szenegänger. Im Metro-Markt (auch nur „Der Hurler“ genannt) kauften die Geschäftsleute in aller Herrgottsfrüh vor Öffnung ihrer Läden ein – und zum Hotel Holiday Inn direkt nebendran gehörte einst die Disco Yellow Submarine. Stichwort: Schwabylon …
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Nur zur Miete: Eigentumswohnungen gibt’s hier nicht! Hier schauen wir auf den zweiten Bauabschnitt (Süd). Wer in diesem Bereich auf eine Wohnung spekuliert, muss sich bis zur Wiesn 2017 gedulden! Im Bauabschnitt Nord sind die ersten 70 Wohnungen schon vermietet und werden Ende des Jahres bezoge.
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Die billigste Wohnung (55 Quadratmeter), kostet 500 Euro Miete, die teuerste (200 Quadratmeter Penthouse) knapp unter 5000 Euro. Eigentumswohnungen gibt’s nicht.
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Das sind die Köpfe hinter dem Projekt: Hier sehen wir die Macher des Mega-Projekts: Frank Wagner von der Kreativagentur hw-design (links) und Maximilian Hurler, Gesellschafter der Jost Hurler Unternehmensgruppe. Sie sagen: „Bei unserem Projekt soll der Mensch im Mittelpunkt stehen und mit Hilfe des Viertels aus seiner kostbaren Zeit das Beste machen. Wir haben Platz für Familien und Freigeister.“ Wie hoch die Kosten für den Bau sind, wollten sie nicht verraten.
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Eigene Trambahn-Haltestelle, Autoverbot im Viertel: Schon jetzt fährt die Tram (Linie 23) durch das Schwabinger Tor. Halten wird sie aber erst ab Herbst 2017 im neuen Viertel, wenn auch der ­letzte ­Bauabschnitt fertig gestellt ist. „Mobilität spielt für uns eine wichtige Rolle“, sagt Maximilian Hurler. Für Autofahrer hat das Viertel (abseits der Leopoldstraße) allerdings keinen Platz: Auf den Querstraßen wird ein striktes Autoverbot gelten.
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Großstädtisch mit Grün: Diesen Blick soll haben, wer künftig an der Leopoldstraße flaniert. Da soll man nicht bloß Großstadt-Fassaden sehen, sondern auch Grün, drei Kinderspielplätze und einen Wochenmarkt. Eine Kita ist nicht vorgesehen. „Ein Kindergarten hatte von den Anforderungen her keinen Platz im neuen Viertel“, sagt Hurler. Dafür sind Restaurants und Cafés (auch mit Terrassen) geplant. Die ­Gebäude werden teils über 10 Geschosse hoch.
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Entlang der Leopoldstraße entsteht das neue Viertel.

Schwabinger Tor

Metro-Gelände an der Leo: So wird es aussehen

München - Dass es in Schwabing a Kneipn gibt, die ganz was Bsonders sein muss, wissen wir schon lang von der Spider Murphy Gang. Neu ist, dass es hier bald so eine Art neues Viertel geben wird – auch schick, schick wie die besungene Kneipe.

Nämlich das so genannte Schwabinger Tor – ein Mega-Bauprojekt, das derzeit auf dem ehemaligen Metro-Gelände aus dem Boden gestampft wird. Am Donnerstag zeigten die Macher schon mal vorab, was uns hier erwartet, wenn’s fertig ist (schrittweise, ab Ende des Jahres bis Herbst 2017). Dazu gehören 210 Wohnungen, Büros, Geschäfte und Cafés – halt alles, was man von einem Stadtviertel so erwartet … Chef Maximilian Hurler: „Es wird eine Bereicherung, ein beliebtes Stadtquartier.“ 

Manuel Bonke

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