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Die Münchner Freiheit.

Illegaler Nebenverdienst

Taxifahrer liefert Drogen: Koks-Dealer aus Wohnungsnot

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München - Die Polizei hat einen 40-jährigen Taxifahrer gestellt, der schon seit Längerem in Verdacht war mit Drogen zu handeln. 35 Gramm Koks im Kofferraum war aber nicht alles, was die Beamten fanden. Für seinen illegalen Nebenverdienst gab er einen außergewöhnlichen Grund an.

Ein Taxifahrer in München hat nicht nur Fahrgäste transportiert. Neben der Kundschaft kutschierte er auch Kokain durch die Landeshauptstadt und verdiente sich so noch ein kleines Salär nebenher. Ausgewählte Gäste kauften bei ihm das Rauschmittel. Als Grund für seinen regen Kokainhandel gab der 40-Jährige an, er würde eine größere Wohnung für Frau und Kinder suchen.

Nach Angaben der Polizei kontrollierten Beamte den rumänischen Fahrer am Samstag am Taxistand an der Münchner Freiheit. „Im Rahmen kriminalpolizeilicher Ermittlungen“ habe sich der Verdacht ergeben, dass der 40-Jährige nicht nur für die Fahrten Geld kassierte, sondern während seiner Arbeit mit Kokain handelte. Mit dem Taxi soll er das illegale Pulver an seine Kundschaft geliefert haben. Als die Polizisten den Mann mit dem Verdacht konfrontierten, räumte er sofort ein, im Taxi eine größere Menge an Kokain zu haben. Die Beamten stellten in dem Dienstfahrzeug tatsächlich 35 Gramm und Verkaufsutensilien sicher. Außerdem gab der Taxifahrer zu, in seinem Privatfahrzeug weitere 30 Gramm Kokain aufzubewahren. Auch das nahmen die Beamten mit.

Der Familienvater gab an, dass er finanzielle Probleme habe. Um seiner Familie den Umzug in eine größere Wohnung ermöglichen zu können, fing er mit dem Kokainhandel an. Gegen den Taxifahrer erging Haftbefehl.  

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