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Krysztof W. auf der Anklagebank.

Mordprozess vor dem Landgericht

Erstach Krysztof W. (28) seine Frau im Streit?

Nur vier Monate lang waren sie ein Paar, dann kam es zum Eklat! Nach heftigen Streits soll Krysztof W. (28) seiner Freundin Monika B.  ein Messer in den Körper gerammt und sie zu Tode geprügelt haben.

München - Wegen Mordes steht Krysztof W. nun vor dem Landgericht – und schweigt. Erst am Donnerstag will er sich über seinen Verteidiger Ingmar Rosentreter zu den Vorwürfen äußern. Am Montag verlas Staatsanwalt Laurent Lafleur nur die Anklage. Weil die Beziehung des Paares völlig zerrüttet gewesen war, soll Monika B. am 6. Februar ihre Koffer gepackt und einen Bus zurück nach Polen gebucht haben, von wo beide Anfang Februar nach München gekommen waren. 

Tagsüber arbeitete Krzystof W. auf einer Baustelle nahe der Poccistraße. Um 16 Uhr aber fuhr er heim, als der die Nachricht von Monika gelesen hatte. Im Grasrainweg, wo beide mit anderen Arbeitern lebten, kam es dann zu der Tat. Zunächst sperrte W. die Türe ab und zog den Schlüssel ab – dann warf Monika B. ihren Verlobungsring zu Boden, um ihre Trennungsabsichten zu zeigen.

Anwohner riefen die Polizei

Zu viel für den Arbeiter! Er schlug laut Anklage mit den Fäusten auf sie ein und stach ihr mit einem Obstmesser in den Rücken, bis die Klinge brach. Dann soll W. ihren Kopf gegen die Wand geschlagen haben, zog sie an den Haaren durch den Raum und trat ihr mit den beschuhten Füßen auf den Hals, an dem er sie laut Anklage auch würgte, bis sie regungslos liegen blieb. Anwohner riefen sie Polizei. Zu spät! Im Klinikum Schwabing verstarb Monika B. Krysztof W. droht Lebenslang!

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