Motorworld München im alten Bahnwerk Freimann: Schicke Boliden stehen schon jetzt zur Bewunderung bereit.
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Motorworld München im alten Bahnwerk Freimann: Schicke Boliden stehen schon jetzt zur Bewunderung bereit.

Freier Eintritt zur Eröffnung

München-Projekt auf 75.000 Quadratmetern soll bald starten: Auch Hotel mit gewissen Vorzügen geplant

  • Laura Felbinger
    vonLaura Felbinger
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Die Motorworld München hofft auf eine Öffnung im März - mit freiem Eintritt. Schon mehrfach musste die Premiere verschoben werden, nun soll es endlich klappen.

München - Dieses Projekt in Freimann hat reichlich Hubraum: Auf 75.000 Quadratmeter erstreckt sich die Motorworld München mit 19 Tagungsräumen, vier Eventhallen, sieben Gastronomie-Betrieben, einem exklusiven Clubhaus, einem Hotel – und vor allem jeder Menge schicker Automobile. Ob Oldtimer oder Supersportwagen: Da ist für jeden Autofan etwas dabei. Gerade wird noch gewerkelt, das Areal ist aber schon komplett vermietet.

„Vielleicht können wir schon im März eröffnen“, sagt Andreas Dünkel (56), Chef der Motorworld-Group. Der Eintritt ist dann frei. Im Moment kommt eine Eröffnung schon allein wegen des Corona*-Lockdowns nicht infrage. Ursprünglich war die Eröffnung für Anfang 2019 geplant, dann Ende 2020 – und nun Frühjahr 2021. Den Kaufvertrag für die 40.000 Quadratmeter große ehemalige Dampflokrichthalle hat Dünkel bereits 2010 unterschrieben, später kamen dann weitere Gebäude wie das Zenith dazu. Hier sollen übrigens auch künftig Konzerte stattfinden. Um die 200 Millionen Euro wird Dünkel am Ende investiert haben – geplant waren mal 85 Millionen.

Motorworld München: In den Hotels entstehen sogar Zimmer, in die man mit seinem Auto fahren kann

Zentrum des Areals ist die Lokhalle. Darin werden unter anderem Autos ausgestellt und verkauft. Wer selbst ein besonderes Fahrzeug besitzt, kann sich eine von 120 Glasboxen als Garage mieten. Die Halle an der Lilienthalallee stand lange leer, die Bahn hatte das Werk 1995 aufgegeben. Vieles erinnert dort noch an die frühere Nutzung. „Mit rohen, industriellen Elementen wollen wir die Historie des Ortes erhalten“, erklärt Geschäftsführerin Arantxa Dörrié (53). Manches in der gigantischen Halle ist bereits in Betrieb. Wie die Werkstatt, die die britische Luxus-Marke McLaren gemietet hat.

Schließlich dürfen Werkstätten trotz des Lockdowns geöffnet sein. Beim Hotel gibt es hingegen keine Eile, die 156 Zimmer bezugsfertig zu machen. Dort entstehen sogar Zimmer, in die man mit seinem Auto fahren kann. Ebenfalls fertig und bereits in Betrieb ist das Gebäude neben der Lokhalle für den exklusiven Drivers & Business Club. Was ist sie denn nun, die Motorworld? Ein Shopping-Business-Erlebnispark für Automobilfans – und damit ziemlich exklusiv. - Laura Felbinger - *tz.de ist Teil des Ippen-Netzwerks.

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