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Bayernkaserne: Auf einer Fläche von 58 Hektar entsteht ein Quartier von der Größe einer Kleinstadt.

Pläne für die Zukunft

Abriss der Bayernkaserne: Flüchtlinge ziehen aus

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Die Abrissarbeiten auf dem Gelände der ehemaligen Bayernkaserne sind in vollem Gange. Deshalb muss unter anderem die Kleiderkammer von Rosi Griesbacher zumachen. Unsere Zeitung zeigt den Bauplan für das neue Quartier.

München – Es ist eine riesige Fläche und ein riesiges Projekt: Die ehemalige Bayernkaserne in Freimann wird Schritt für Schritt zu einem Wohngebiet. Hier und in dem östlich angrenzenden Gewerbegebiet an der Heidemannstraße laufen die Abrissarbeiten bereits. Auf einer Fläche von 58 Hektar entstehen rund 5500 Wohnungen für gut 15 000 Menschen.

Bayernkaserne: Flüchtlinge müssen umziehen

Aktuell sind auf dem Gelände der Bayernkaserne Flüchtlinge untergebracht.

Momentan sind in sechs Häusern auf dem Gelände noch Flüchtlinge untergebracht. Nach bisherigem Planungsstand werden diese bis 2023 alle in andere Einrichtungen umgezogen sein. Es werden bereits Gebäude abgerissen, um Platz zu schaffen für den ersten Bauabschnitt. Dieser beinhaltet einen Schulstandort im Süden, eine Hauptstraße und eine Ringstraße. Dort, wo diese Straße verlaufen soll, steht aktuell noch Rosi Griesbachers Kleider- und Sachspendenkammer „Halle 14“.

Vor rund fünf Jahren hat die 82-Jährige dort ein Projekt gestartet, um Flüchtlingen zu helfen. Gerade wird die Halle geräumt. Momentan läuft die Ausschreibung für die Abbrucharbeiten. „Traurig ist gar kein Ausdruck“, sagt die 82-Jährige sentimental.

Bayernkaserne: Wohnungsbau startet 2022

Der Beginn der ersten Bauphase für das Areal ist wegen Munitionsfunden von 2019 auf 2020 verschoben worden. Zunächst werden die Ring- und die Hauptstraße gebaut. Entlang der von Süden nach Norden verlaufenden Hauptstraße soll die Verlängerung der Trambahnlinie 23 führen. Angrenzend an die Hauptstraße entstehen im Süden eine sechszügige Grundschule, ein sechszügiges Gymnasium, ein Haus für Kinder sowie eine Zweifach-Sporthalle, eine Dreifach-Sporthalle, Sportfreiflächen für beide Schulen sowie eine Schwimmhalle.

Die Abrissarbeiten auf dem Gelände der ehemaligen Bayernkaserne laufen bereits. Als erstes werden die Ring- und die Hauptstraße gebaut.

Ab 2022 startet dann der Wohnungsbau. 50 Prozent der Wohnungen bauen die städtischen Wohnungsbaugesellschaften GWG und Gewofag. Einen Teil der anderen 50 Prozent übernehmen Baugenossenschaften und Baugemeinschaften. Voraussichtlich 2023 sollen die ersten Wohngebäude fertiggestellt sein.

Bayernkaserne: Neues Quartier bekommt Kitas und eine Grundschule 

Im Norden angrenzend an die Hauptstraße entstehen außerdem eine fünfzügige Grundschule, ein Sonderpädagogisches Förderzentrum, zwei Zweifach-Sporthallen mit Sportfreiflächen sowie Räume für eine Sing- und Musik-Schule. Zudem sind auf dem Areal Kindertagesstätten, soziale Einrichtungen wie ein Seniorenzentrum, eine Jugendfreizeitstätte und Nachbarschaftstreffs, eine Zweigstelle der Volkshochschule, ein großer Lebensmittelmarkt und weitere Geschäfte geplant. Innerhalb der Ringstraße entsteht ein zentraler Stadtplatz mit Quartierszentrum, ein Stadtpark im Westen und ein Grünboulevard in Ost-West-Richtung für Fußgänger und Radfahrer. An der Heidemannstraße wird eine Feuerwache gebaut.

Laura Felbinger

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Für die Bayernkaserne ist eine Gestaltung nach New Yorker Vorbild geplant. So soll das Gelände in Freimann aussehen.

In München hat man unter dem Boden der Bayernkaserne echte Sensations-Funde aus dem zweiten Weltkrieg sicherstellen können. Das Gelände soll in Zukunft ein Wohngebiet werden.

Im Münchner Stadtteil Schwabing - Freimann rumort es gewaltig. Bürger fordern einen neuen Stadtteil - sie wollen raus aus Schwabing.

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