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Prozessauftakt gegen einen wegen Totschlags verdächtigten 36-Jährigen. Am Nordfriedhof soll er einen 55-jährigen Obdachlosen zu Tode geprügelt haben.

Nach gemeinsamen Alkoholexzess

Obdachloser am Nordfriedhof getötet - Täter erklärt, was ihn zum Ausrasten gebracht habe

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Weil er einen Obdachlosen (55) am Münchner Alten Nordfriedhof getötet haben soll, muss sich jetzt ein 36-Jähriger vor Gericht verantworten. 

Update vom 20. Mai 2019: Weil ein 36-jähriger rumänischer Obdachloser seinen Freund (55) auf dem Münchner Nord Friedhof tot geschlagen haben soll, steht er seit heute vor Gericht. Der Mann beteuerte vor dem Landgericht München I, dass sich sein Trinkkumpan nach den Schlägen noch bewegt habe. Als Grund für den Streit zwischen den beiden Obdachlosen gab der Angeklagte an, dass der 55-Jährige seine Familie beleidigt haben soll. Er habe die Kontrolle verloren und konnte sich nicht mehr zurückhalten.

Der Rumäne hatte sich im August 2018 mit seinem Freund und einigen gestohlenen Flaschen Wein auf den Alten Nördlichen Friedhof zurückgezogen - ein beliebter Ort bei Obdachlosen. Als er in der Nacht aufwachte und ein Großteil der Beute verschwunden war, kam es zum Streit. Der 55-Jährige beleidigte dabei die Familie des Rumänen so sehr, dass der 36-jährige Alkoholiker nicht mehr an sich halten konnte und zuschlug und -trat. Der schwer verletzte Trinkkumpan starb wohl noch vor Ort. Bis Ende Juni sind jetzt noch sechs weitere Prozesstermine angesetzt.

Toter am Alten Nordfriedhof - Polizei geht von Tötungsdelikt aus - und nennt neue Details

Update vom 13. August 2018, 21.52 Uhr: Nach dem Fund eines toten Obdachlosen auf einem Friedhof in München ist Haftbefehl wegen Totschlags gegen einen 36-Jährigen erlassen worden. Ein Richter habe ihn am Montagnachmittag in Untersuchungshaft geschickt, sagte ein Sprecher der Polizei. Die Ermittler gehen nach ersten Erkenntnissen davon aus, dass das 55 Jahre alte Opfer durch Schläge und Tritte des ebenfalls obdachlosen Tatverdächtigen aus Rumänien getötet wurde. Eine Frau hatte die Leiche am Sonntagvormittag auf dem Friedhof entdeckt.

Update, 17.28 Uhr: Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich laut aktuellen Informationen von der Polizei München um einen 36-jährigen Rumänen. Er wurde von der Polizei auf dem Friedhof angetroffen. 

Aufgrund erster Äußerungen erhärtete sich gegen ihn ein Tatverdacht, weshalb er vorläufig festgenommen wurde. Bei dem Verstorbenen handelt es sich um einen 55-jährigen Rumänen. Beide Personen sind dem Obdachlosenmilieu zuzuordnen.

Update, 16.49 Uhr: Was wir inzwischen wissen: Schrecklicher Anblick auf dem Alten Nordfriedhof an der Arcisstraße! Passanten haben am Sonntag gegen 11.30 Uhr auf einer Rasenfläche auf dem Friedhofsgelände die schlimm zugerichtete Leiche eines Obdachlosen entdeckt. 

Die Mordkommission ermittelt. Die Polizei hatte noch im Friedhof einen Tatverdächtigen festnehmen kцnnen. Offenbar ist der Alte Nordfriedhof ein beliebter Schlafplatz in der Obdachlosenszene. Auch die Nacht zu Sonntag haben mindestens zwei Männer dort verbracht – und sind offenbar in tödlichen Streit geraten. 

Die Leiche des Opfers wies laut Polizei schwere Kopfverletzungen auf. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Über das Motiv ist noch nichts bekannt. Der Tatverdächtige wurde in der Nähe des Fundorts der Leiche bei der Aussegnungshalle (Eingang Tengstraße) festgenommen.

Es war nicht das einzige schlimme Gewaltverbrechen in der Nacht: In der Lindwurmstraße am Sendlinger Tor wurde ein Münchner so brutal am Kopf verletzt, dass die Polizei nun wegen versuchter Tötung ermittelt. 

Erstmeldung, 15.07 Uhr

München - Derzeit läuft ein Polizei-Großeinsatz in der Arcisstraße am Alten Nördlichen Friedhof in München-Schwabing. Das berichtet die Polizei München aktuell. Ein Mann wurde tot aufgefunden. Er wies massive Kopfverletzungen auf. Die Polizei geht deshalb von einem Tötungsdelikt aus.

Die Polizei nach der mutmaßlichen Gewalttat vor Ort am Alten Nordfriedhof.

Ein Verdächtiger wurde in der Nähe des Tatorts festgenommen. Offenbar kommen sowohl Täter als auch Opfer aus dem Obdachlosenmilieu.

kmm

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